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Was macht eigentlich …

… eine Fachschaft? Vieles. Zum Beispiel Bowlen. Auf der Pinnwand vor dem Büro von Die Fachschaft BWL, VWL, WiSo, LBBS steht in großen fetten Buchstaben: „Immer daran denken, jeden Mittwoch ist Fachschaft.“ In der einen Woche werden hochschulpolitische Themen auf der Sitzung behandelt, in der anderen Woche gibt es Freizeitausflüge.

Vergangenen Mittwoch gingen wir mit 27 Leuten zum Bowling. Beim Bowlen fiel den meisten Studierenden auf, dass sie schon eine ganze Weile auf so eine Freizeitaktivität neben dem Studium verzichtet haben. Es wurde also Zeit für ein bisschen Ablenkung vom Uni-Stress.

Neben vielen Pudelkönigen, die keine Kegel treffen, sondern gekonnt die Kugel in die „Regenrinne“ versenken, gab es auch den einen oder anderen Semi-Profi. „Solche Aktivitäten schweißen die Mannschaft zusammen, jeder lernt den anderen besser kennen und schätzen“, sagt Marina Brandt, eine von drei Mitgliedern des Vorstandes der Fachschaft. Während Nadine Deinert noch die richtige Kugelgröße zwischen 11 und 13 sucht, wirft Hardy Crantz einen „Strike“ nach dem anderen. Nebenbei wird noch über die aktuellen Entwicklungen an der Leuphana geredet und was gerade der eine oder andere so auf dem Nachttisch liegen hat. Zwischen dem Lehrbuch der Mikroökonomie und einem Krimi von Ken Follett ist alles dabei. Der „bekannte bunte Hund“ der Fachschaft, Oliver Engelken, liegt am Ende in der Gesamtwertung weiter unten als erhofft. Er sichert zu, dass es das nächste Mal besser läuft. Wir werden sehen …

Zwei Wochen später ging es auf den Lüneburger Weihnachtsmarkt und anschließend ins Kino, Harry Potter 7 stand auf dem Programm. Vielleicht kann nun jemand mit dem einen oder anderen Zauberspruch ein neues Zentralgebäude zaubern. Oder auch nicht.

Von Christopher Bohlens
(der Autor ist Mitglied der Fachschaft)

18. Januar 2011

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