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Universitäres Kontrastprogramm

Das Lunatic – ein Festival von Studenten für Studenten – sollte eigentlich auch von der Universität gefördert werden. An den meisten Stellen passiert dies zwar durchaus, aber leider gibt es an diesem Wochenende tatsächlich mehr als nur eine Konfliktveranstaltung.

Neben verschiedenen Wochenendseminaren, die der/die pflichtbewusste Studierende natürlich nicht ausfallen lassen kann bzw. darf, um die entsprechenden Credit Points zu erhalten, findet heute ab 14 Uhr im Kunstraum eine Veranstaltung statt: »Peninsula Europe: The Force Majeure Works« – mit Podiumsdiskussion, Workshop und allem drum und dran. Nicht nur für Kunststudent/innen klingt das interessant. Das Angebot ist durchaus spannend, nur der Zeitpunkt ist leider völlig falsch gewählt (ab 18 Uhr beginnt die Diskussionsrunde, das Ende ist offen).

Morgen, am 2. Juni, findet außerdem von 11 bis 16 Uhr ein Informationstag zum „Berufsbegleitenden Studieren“ in der Professional School statt. Wer sich zeitlich gut organisieren kann und gerne an beidem teilnehmen möchte, findet sicherlich trotzdem eine Möglichkeit. Für einige mag es sich sogar anbieten, dass beide Termine auf demselben Tag liegen. So lernen Studieninteressierte gleich das vielleicht bisher unbekannte Festival kennen.

Eine Universität, wer auch immer für die Korrelationen zur Verantwortung gezogen werden kann, sollte dennoch hinter engagierten, studentischen Projekten wie dem Lunatic stehen und diesem zugunsten eines erfolgreichen Verlaufes den Rücken freihalten. Das Facebook-Event besteht immerhin schon seit Mitte Februar und auch die Seminare zum Festival finden wie in jedem Jahr statt. Inbesondere durch die Seminare am Wochenende wird einigen Studierenden dieses Jahr die Entscheidung für das Festival erschwert oder gar genommen.

1. Juni 2012

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