So war das Silent Open Air – UnivativOnline testete Lüneburgs erste Kopfhörerparty
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So war das Silent Open Air – UnivativOnline testete Lüneburgs erste Kopfhörerparty

Wie man einem grauen, kühlen und windigen Tag doch noch Sommerlaune einhauchen konnte, bewies uns das „Zum Kollektiv“-Team.

Am 01. Juni lud das „Zum Kollektiv“-Team – bisher vielleicht eher bekannt durch ihr ehemaliges Ladencafé in der Lünertorstraße – trotz des kühlen und grauen Wetters zu einem außergewöhnlichem Event in Lüneburg: dem Silent Open Air. Bevor man allerdings zu dem eigentlichen Veranstaltungsort kam, stand einem allerdings ein Marsch durch die Lüneburger Innenstadt bevor, natürlich schon mit passender musikalischer Begleitung über die Kopfhörer. Von Zeit zu Zeit muss dies wohl den Blicken der Passanten nach etwas komisch gewirkt haben, wie ein kleiner Tross von Menschen mit Kopfhörern durch die Stadt trottete.

Nach dem Rundgang durch die Stadt ging es an der Ilmenau entlang zu der endgültigen Location. Dort angekommen konnte von den Gästen eine große Wiese mit bunter Dekoration, einem verträumten Steg an der Illmenau, einer überdachten Liegelandschaft erkundet werden und einer Bar, an der für Getränke, sowie auch gutes Essen vom „Zum Kollektiv“ gesorgt wurde. Von nun an konnte bis in die Nacht durchgetanzt werden. So einfach war das allerdings nicht, schließlich hatte man ja nun noch die Qual der Wahl zu welcher Musik man durch den Nachmittag in die Nacht hinein tanzen wollte. Zur Wahl stand der Indie- oder der Electro-Channel, die natürlich beide durch gute Musik zu überzeugen wussten.

Durch die alternative Art und Weise, die Musik zu konsumieren ergaben sich einige relativ lustig anzusehende Szenen, so war es zum Beispiel still, wenn man die Kopfhörer abnahm und trotzdem tanzten alle weiter durch die Stille – nur einzelne mitreißende Stellen in Songs animierten zu Ausrufen der Tanzenden. Häufig stellte man sich auch die Frage: „Zu welcher der Kanäle tanzen die eigentlich?“

Später am Abend hatten die Kollektivler noch für ein Entertainmentprogramm gesorgt: in dem Zelt mit der Liegelandschaft wurde später ein Film gezeigt und sogar eine kleine Feuershow gab es zu bewundern. So war es wohl für alle Gäste ein gelungener Tag, mit reichlich Abwechslung, den man gerne wiederholen kann.

Wer sich selbst einmal von dem angenehmen Atmosphäre auf einer „Zum Kollektiv“-Veranstaltung überzeugen will, hat zum Beispiel am 07. Juli die Gelegenheit: auf dem Stadtteilfest Schützenplatz auf dem Parkplatz des Behördenzentrum Ost. Das Stadtteilfest wird in Kooperation zwischen dem Kulturreferat, Kulturrausch und Zum Kollektiv organisiert.

Autor: Jan-Hendrik Bartel

11. Juni 2013

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