Schluss mit Wachstum in Leuphanien!
Hochschule & Politik, Titelblatt

Schluss mit Wachstum in Leuphanien!

Unbegrenztes Wirtschaftswachstum mit begrenzten Ressourcen? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein, meint die Postwachstumsökonomie. Niko Paech, einer ihrer bekanntesten Vertreter, kommt morgen an die Leuphana.

Weniger Konsum, mehr Freizeit / (C) Marcus Sümnick
Weniger Konsum, mehr Freizeit / (C) Marcus Sümnick

Postwachstumsökonomie hat nichts mit größeren Briefkästen zu tun. Vielmehr stellt sie sich die Frage „Wie geht´s ohne Wirtschaftswachstum?“. Niko Paech formuliert darauf mehrere Antworten: Regionale Wirtschaft, Verzicht auf Flüge, Arbeitszeitverkürzung, gemeinschaftliche Güternutzung und mehr Recycling. Das klingt in erster Linie nach Utopie, für Justus, BWL, eher nach Dystopie. Aber hat der Wandel auch einen Businessplan? Die morgige Veranstaltung widmet sich speziell dem Thema eines möglichen Übergangs in eine Wirtschaft ohne Wachstum. Fünfundvierzig Minuten wird der Oldenburger Ökonom dazu referieren. Anschließend habt ihr weitere fünfundvierzig Minuten Zeit, selber Fragen zu stellen. Dabei dürft ihr gerne auch seine Konzepte komplett auf den Kopf stellen; etwa fragen, wie man denn ohne Porsche zur Uni kommt oder wie Innovation ohne Wachstum funktionieren soll.

Organisiert wird das Ganze vom Politik Referat des AStA und der studentischen Initiative MOEVE. Veranstaltungsbeginn ist morgen um 18.30 im Hörsaal 4.
Um euch inhaltlich schon mal einzustimmen, findet ihr hier einen kurzen Beitrag von Niko Paech, wo er die Grundzüge seiner Thesen erläutert.

Gastautoren: Jan Gooß, Yannik Beermann und Henri Schneider (Mitglieder von MOEVE)

29. Juni 2016

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