HILFE! – Meine Eltern kommen zu Besuch
Ausprobiert

HILFE! – Meine Eltern kommen zu Besuch

Fünf Tipps wie du Verwandte und Erzeuger ein Wochenende lang artgerecht entertainst & selbst dabei Lüneburgs schönste Ecken entdecken kannst!

Seit über zwei Monaten studierst du nun in Lüneburg und jetzt steht die Weihnachtszeit vor der Tür – da würden deine Eltern dich doch sooo gerne mal besuchen, um zu sehen, wie du dich so eingelebt hast. Außerdem könnte man sich bei der Gelegenheit ja mal den schönen Lüneburger Weihnachtsmarkt anschauen.
Hachja, nach Hause kommen ist schön – von den Eltern bekocht werden und die Wäsche riecht dort immer viel besser als im eigenen Heim. Aber umgekehrt ist der Schreck groß: Wie wird man die 1375 Pfandflaschen los? Wie kriegt man die Tomatenpesto von der weißen Tapete? Und wie unterhält man die Erwachsenen nun auch noch altersgerecht? Das mit den Pfandflaschen und der Pesto haben wir selbst nach einigen Semestern noch nicht so ganz hingekriegt, aber für das letztere Problem können wir dir Lösungsvorschläge bieten. Mit den folgenden Tipps werden deine Verwandten und Erzeuger garantiert im Nachhinein noch lange von Lüneburg schwärmen. Und vielleicht fällt die Unordnung in der WG dann auch gar nicht mehr auf.

 

1. Weihnachtsmärkte

Zum Dezemberanfang machen in Lüneburg insgesamt fünf verschiedene kleine Weihnachtsmärkte auf. Warm einpacken und auf geht’s – wenn ihr alle fünf Stationen einmal abgeklappert habt, haben deine Eltern auch schon fast die ganze Innenstadt gesehen und die Stadtführung kann man sich sparen. Auf dieser Karte findet ihr eine gute Übersicht und alle weiteren Informationen hier.
Als Sommeralternative: Besucht doch mal das Kloster Lüne! Die Anlage ist gut gepflegt, ein Spaziergang um die Gebäude und den Park lohnt sich. Anschließend könnt ihr im Café einkehren zu Kaffee und Kuchen. Eine Klosterführung kostet zwischen vier und sechs Euro pro Person. Nehmt euch in diesem Fall einen warmen Pulli mit, denn in den Gemäuern bleibt es auch im Hochsommer sehr kühl.

2. Der Wasserturm

2. In jedem Fall lohnt es sich, den Wasserturm zu besichtigen. Es gibt einen Fahrstuhl bis nach oben, allerdings befinden sich zwischen den einzelnen Stockwerken informative Ausstellungen und es gibt allerlei zu schauen. So könnt ihr also immer wieder verschnaufen, bevor ihr die Aussichtsplattform erreicht: Von dort habt ihr einen wunderschönen Blick über die Stadt und Umgebung. Als Studierende kommt ihr für 3,50 Euro rein.
Für diejenigen, die sich lieber in der Natur aufhalten, aber trotzdem nicht den Ausblick missen wollen, eignet sich ein Spaziergang auf den Kalkberg. Der befindet sich direkt hinter der Altstadt in Nähe der St. Michaeliskirche. Von hier aus könnt ihr besonders schön den Sonnenuntergang beobachten.

3. Museen

Davon gibt es mehrere. Unser persönliches Highlight ist das Salzmuseum. Ihr erfahrt wie die Stadt entstanden ist und seht wie früher Salz abgebaut wurde – was tatsächlich gar nicht mal so unspannend ist! Außerdem wisst ihr danach endlich, warum ihr euch täglich mit dem Fahrrad von der Innenstadt zur Universität „bergauf“ quälen müsst. Kostenpunkt: sechs bis sieben Euro pro Person.

4. Die Heide

Natürlich muss auch die Lüneburger Heide besichtigt werden. Wenn ihr kein Auto zur Verfügung habt, bringt euch die Buslinie 5007 nach Amelinghausen, von dort aus gibt es drei gut ausgeschilderte Wanderwege. Während der Heide-Blütezeit zwischen August und September fahren zwischen Lüneburg und dem Naturpark kostenlose Shuttle. Wer, vielleicht grade im Winter, nicht unbedingt wandern möchte, aber trotzdem mal raus aus Lüneburg will, der besucht Lauenburg. Nach einer Viertelstunde Bahnfahrt befindet ihr euch in einem kleinen Städtchen, mit einem malerischen Ausblick direkt an der Elbe und einer wunderschönen Altstadt. Ihr solltet nur nicht vom Weg abkommen.

5. Cafés

In der Innenstadt Lüneburgs gibt es unzählige schnuckelige Cafés in denen man den ganzen Nachmittag verbringen kann. Aber es kann ja nicht immer nur Kaffee sein… es kann auch mal Gin geben! Der Feinkost Supermarkt Tschorn in der Sandpassage in Lüneburg beherbergt eine riesige Sammlung regionaler bis internationaler Gin-Sorten und der Inhaber bietet auf Anfrage tatsächlich eine Verkostung an. Dort findet ihr auch selbstgemachte Bonbons aus der Lüneburger Bonbon-Manufaktur. Die Manufaktur selbst befindet sich ebenfalls mitten in der Innenstadt und ist einen Besuch absolut wert. Vor Ort könnt ihr den Inhabern bei der Produktion in der Schauküche über die Schulter schauen und die frisch zubereiteten Bonbons probieren*.

 


Hinweis: Es werden keine Oompa Loompa prekär beschäftigt.

14. Dezember 2018

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Marie Helen Flessner


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