Gegen Trolle – Kommentarfunktion wird umgestellt
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Gegen Trolle – Kommentarfunktion wird umgestellt

In der Kommentarspalte der Univativ haben Kommentierende getrollt und sich als andere Personen ausgegeben. Daher wird die Möglichkeit zu kommentieren nun verändert. Kommentare sind weiterhin gerne gesehen.

Kommen uns in Zukunft nicht mehr in die Tüte / (C) flickr – Maik Meid

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Trolle

Ab sofort wird die Kommentarfunktion auf der Website von Univativ umgestellt – bei Facebook kann natürlich weiterhin wie gehabt kommentiert werden.

Bis jetzt konnte jede Person auf unserer Website kommentieren, sie musste lediglich einen Namen und eine beliebige Mailadresse angeben. Dies wird sich insofern ändern, als dass Besucher unserer Website ab sofort einen WordPress-Zugang brauchen, um kommentieren zu können. Die Gründe dafür werden im Folgenden erläutert.

Auch wenn es mindestens einen recht hartnäckigen Troll gab, hat das bisherige System funktioniert. Nicht alle Kommentare waren ernst gemeint, lange nicht alle waren nett. Trotzdem haben wir – bis auf persönlich beleidigende Kommentare – alle genehmigt. Auch Kommentare von Personen mit offensichtlich falschem Namen wurden veröffentlicht, solange der Inhalt halbwegs sachlich war.

Unter dem Artikel zur Eröffnung des Libeskind-Baus sind nun leider Kommentare aufgetaucht, die Menschen unter falschem Namen beleidigen. Dies ist der Grund für die Umstellung der Kommentarfunktion.

Einerseits würden wir gerne eine möglichst niedrige Hürde fürs Kommentieren halten, damit alle unproblematisch am Diskurs teilnehmen und Kritik abgeben können. Auch Anonymität halten wir für nichts grundsätzlich Schlechtes.

Andererseits finden wir es unverantwortlich, dass Menschen mit diffamierenden Kommentaren in Verbindung gebracht werden, die sie nicht getätigt haben. Gerade  in Anbetracht eines nie vergessenden Internets.

Daher sehen wir die maßvolle Erschwerung der Möglichkeit zu kommentieren als einen notwendigen und vernünftigen Kompromiss an.

Bei der Anmeldung darf kein echter Name benutzt werden, wir bitten um Verwendung von Pseudonymen, die nicht auf echte Personen hindeuten. Da wir nicht überprüfen können, wer wirklich hinter den Namen steht, soll so vermieden werden, dass falsche Identitäten angenommen werden. Wir behalten uns vor, irreführende Namen (Spoun, Mitglieder des AStA oder unserer Redaktion) nicht zu genehmigen.

Wir wünschen uns natürlich weiterhin Kommentare, Anregungen und Kritik – positive wie negative. Gerne auch direkt bei Facebook.

gez. Die Redaktion der Univativ

21. März 2017

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