Der Bildschirm über meinem Kopf
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Der Bildschirm über meinem Kopf

InfoScreens auf dem Campus

Studierende wünschten sich in Rahmen eines Präsidiums-Studierenden-Workshops eine neue Kommunikationsplattform. Nun hängen und stehen die Bildschirme für mehr Informationen.Einmal im Semester lädt der Präsident zum gemeinsamen Workshop die Studierenden ( Gremienvertreter und weitere interessierte Studierende), das Leuphana-Präsidium und die Ombudsperson ein. In einer dieser Runden entstand auf studentischer Seite der Wunsch, eine neue Kommunikationsplattform in Form von Info-Bildschirmen zu schaffen. Gerade an Orten mit einer hohen Besucherfrequenz sollten diese Geräte stehen. Nun wurden diese „InfoScreens“ im Hörsaalgang, Mensagang, Bibliothek und in drei weiteren Gebäuden – darunter auch im Roten Feld – installiert.

Die Leuphana steht mit so einem Angebot nicht alleine da. Bereits andere Hochschulen nutzen solche Arten von Bildschirmen, um mit hoher Reichweite zu informieren. In Rahmen der Planungen erfolgte auch der Erfahrungsaustausch mit Verantwortlichen anderer Hochschulen.

An der Umsetzung des Projektes waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops beteiligt. In der Planungs- und Realisierungsphase war zudem die Universitätsleitung, das Medien- und Informationszentrum, das Universitätsmarketing, der AStA und das Gebäudemanagement integriert, erklärt die Ombudsperson der Universität Thies Reinck. Auch er war Teil des Teams bei der Planung und Realisierung. Als einer der Mitwirkenden erklärt Kevin Kunze: „Wir als AStA wurden ausreichend am Prozess beteiligt; auch heute noch stehen wir in Kontakt und tauschen uns über die Entwicklungen aus.

Eine Besonderheit stellt das formalisierte Verfahren dar, wie die Inhalte bekannt gemacht werden. Damit die Folien möglichst gleich aussehen, wurden entsprechende Vorlagen erstellt. Inhalte müssen sich gestalterisch an einem 15-seitigen Handbuch orientieren und einen Kriterienkatalog folgen. Laut  Reinck wurde das Verfahren so gewählt, um eine gleichbleibend hohe Qualität der Inhalte zu gewährleisten. Dazu sei es notwendig, zentrale Ansprechpersonen und Schnittstellen zu definieren, um auf verlässliche Informationen und sichere Quellen zurückgreifen zu können.

Nach Aussage der Ombudsperson wurde das Ziel erreicht: „Es ist uns gelungen, eine zusätzliche Informationsfläche zu schaffen, die schnell verständlich und kompakt über Neuigkeiten, Entwicklungen, Angebote und Veranstaltungen der Universität informiert.“ Ähnlich sieht es der AStA: „Die InfoScreens stellen eine zeitgemäße Form der Inhaltsübermittlung dar. Wir hoffen, dass dadurch das Flyeraufkommen an der Universität verringert wird. Das bleibt aber abzuwarten“, merkt Natalie Boest an.

Werbung in Form von Produktanzeigen oder Videoclips ist aktuell nicht vorgesehen, die Inhalte der Universität sollen an die Mitglieder der Universität transportiert werden, erklärt Reinck.

Das Projekt wurde aus Studienbeiträgen und zusätzlichen zentralen Mitteln finanziert. Hierbei wurde darauf geachtet, die Investitionskosten möglichst gering zu halten und trotzdem die Anforderungen wie Langlebigkeit, Nachhaltigkeit, Schutz vor Vandalismus  und Brandschutz zu erfüllen. Für die Umsetzung des Projekts wurden insgesamt rund 44.000 Euro eingesetzt, ergänzt Reinck.

Alle Informationen zu den InfoScreens und deren Gestaltungsvorlagen sind im Intranet unter www.leuphana.de/infoscreens bereitgestellt. Mitglieder der Universität können sich mit ihren Informationsanliegen jederzeit gern an Thies Reinck wenden.

 Autor: Christopher Bohlens

10. Dezember 2012

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