Das war… Frühling@Leuphana – die Hörsaalgangparty
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Das war… Frühling@Leuphana – die Hörsaalgangparty

Teils lang ersehnt und mit großem Einsatz organisiert. Ein kleiner Rückblick auf Samstagnacht. Eine Party und die Optimierung!

„Was? Du hast noch keine Karte für Samstag? Da muss du dich aber beeilen!“
„Jaja, ich weiß … !“

Natürlich habe ich es trotzdem nicht geschafft mir rechtzeitig eine Karte zu besorgen. Wie immer, wie so oft, ein wenig verplant. Doch wozu hat man denn gute Freunde?! Schuppdiwupp, eine Eintrittskarte zur Hörsaalgangparty abgekauft.

Die Fachschaft der Wirtschaftswissenschaftler organisiert eine Party und schnell reden viele von der „Party des Semesters“. Schon eine Woche zuvor gab es kaum einen Lüneburger Studierenden, der nicht wusste, wann die Hörsaalgangparty stattfinden sollte. In Sachen Marketing hatte die Party jede andere um Längen geschlagen und so ziemlich alle Möglichkeiten ausgereizt. Überall Plakate, für meinen Geschmack ein wenig zu viele, eine Live-Übertragung auf Radio ZuSa und eine ziemlich große Facebook-Aktion! Nicht zu vergessen ein Video-Clip mit Dörte Haftendorn als DJane! Über 1.000 Zusagen auf Facebook – natürlich waren letztendlich nicht alle dort, doch diese Zahl zeigt, wie viel Anklang die Party schon im Vorfeld fand. Inzwischen hat die Fachschaft 627 Likes, die meisten haben sie in der letzten Woche ergaunert. Denn wer auf „Gefällt mir“ klickte, war im Lostopf um Freikarten und Getränkegutscheine!

Party-Stimmung im Hörsaalgang © Leonie Schlenker

Beim Vorglühen am Samstag kam es wie üblich zu der Diskussion, wann man denn am besten zur Party gehen sollte. Ungewohnt schnell wurde der letzte Cocktail hinuntergekippt, denn nach 23 Uhr waren die Getränkegutscheine verfallen. So früh war ich schon lang nicht mehr auf einer Party. Gewöhnt war ich an ein ewiges Vorglühen, bei dem man an 50 Prozent der Abende gar nicht mehr auf die Feier kommt, sondern zuhause oder bei Freunden versackt. Aber wir waren nicht die einzigen, viele wollten schon kurz vor 11 in den Hörsaalgang. Doch dank „optimiertem Einlass“, was sich lediglich als die Trennung zwischen Vorverkaufs- und Abendkasse entpuppte, mussten wir wider Erwarten nicht anstehen. So viel Glück hatten die Gäste, die nach Mitternacht in den Hörsaalgang wollten nicht. Es bildeten sich lange Schlangen. Ansonsten war die ganze Veranstaltung sehr durchdacht und organisiert. Der „Optimierungswahn“ der Wiwis hat sich absolut ausgezahlt. Kein Anstehen für Getränke, ein Pommes-Stand für den ausgepowerten Tänzer, ausreichend Sanitäter und Security und … kein Anstehen für Getränke! Ich kann den letzten Punkt nur immer wiederholen!

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, was die Sache mit den zwei Floors betraf. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man, da es ja keine räumliche Trennung der beiden Bereiche gab, nicht von der Musik im hinteren oder im vorderen Bereich des Gangs gestört wird. Wurde man nicht! Mir erklärten dann auch ein paar technisch versiertere Leute, dass das mit der richtigen Technik alles kein Problem sei. Ich war trotzdem überrascht, dass es so gut funktionierte! Auch zwischen den verschiedenen Enden des Hörsaals einfach wechseln zu können, war sehr praktisch, denn wem gefällt schon jeder Song, der gespielt wird? Zwei Floors kann z. B. das Vamos nicht bieten, das am Samstag wahrscheinlich komplett leer war. Auch wenn man sich zwischen „Disco Pogo“ und „Remmi Demmi“ teilweise stark an Dorf-Disco und elfte Klasse erinnert fühlte, hatte die Hörsaalgangparty wirklich was.

Fazit: Perfekt geplant (im nächsten Jahr hat die Fachschaft wohl nichts mehr zu optimieren), abwechslungsreiche Musik, viele unterschiedliche Menschen und eine Menge Spaß! Großes Lob an die Veranstalter!

Autorin: Leonie Schlenker

26. April 2012

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