Corona-Krise in Lüneburg – Wie kann ich helfen?
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Corona-Krise in Lüneburg – Wie kann ich helfen?

#flatten the curve: Wie jetzt besonders wir als Student*innen Unterstützung leisten können – Initiativen in Lüneburg im Überblick.

In der sich stetig verschärfenden Lage bilden sich täglich neue Projekte und Initiativen zur Unterstützung von Risikogruppen und Funktionsberufler*innen. Ob durch die Betreuung von Kindern oder das Erledigen von Einkäufen, jetzt sind besonders wir Student*innen gefragt. Wir sind häufig weniger stark gefährdet und können unsere Zeit gerade jetzt flexibel einteilen.

In diesem Artikel haben wir einige Ideen gesammelt, wie ihr euch in den nächsten Wochen in Lüneburg engagieren könnt:

Kinderbetreuung

Mit der Facebook-Gruppe „KuruLiho – Kinderbetreuung Lüneburg“ suchen Olaf und Timo Student*innen zur Kinderbetreuung. Besonders Eltern, die in systemkritischen Positionen arbeiten (sowie z.B. das Krankenhauspersonal), müssen nun unterstützt werden. Dazu stehen die Initiatoren bereits in Kontakt mit dem Klinikum. Meldet euch unter https://www.facebook.com/groups/kuruliholueneburg/.

Auch Schüler*innen aus Lüneburg haben bereits die Initiative ergriffen und die Aktion „Leiste deinen Teil!“ gegründet. Bei Bedarf und für weitere Informationen, meldet euch bei leistedeinenteil@gmail.com.

Beim Einkauf helfen

Neben der Betreuung von Kindern ist das Tätigen von Einkäufen für Personen in Quarantäne und für Angehörige von Risikogruppen (ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen) von zentraler Bedeutung.

Hierfür hat beispielsweise die Junge Union Deutschland die Aktion „Einkaufshelden“ ins Leben gerufen. Unter https://www.die-einkaufshelden.de/ könnt ihr euch als Einkaufsheld registrieren und bekommt Hilfegesuche aus eurer Nähe vermittelt.

Natürlich könnt ihr zu diesem Zweck jederzeit Flur- und Handzettel in Eurer Nachbarschaft selbst verteilen oder aushängen. Inspiration dafür bietet unter anderem die Initiative „Der Norden hält zusammen“ des Radiosenders NDR2 (https://www.ndr.de/ndr2/programm/Corona-Virus-Der-Norden-haelt-zusammen-,dernordenhaeltzusammen100.html).

Kennt ihr schon Online-Nachbarschaftsportale wie nebenan.de? Hier sind bereits viele Lüneburger Viertel vertreten. Registriert euch unter https://nebenan.de/ und schaut, was in eurem Haus oder eurer Straße benötigt wird.

Blut spenden

Blutspenden sind unverzichtbar für die Behandlung vieler Patient*innen und sie werden dringend benötigt! Daher finden unter Berücksichtigung verschiedener Vorsichtsmaßnahmen Blutspendeaktionen weiterhin statt. Bisher wurde das Coronavirus nicht im Blut nachgewiesen, sodass die Ansteckungsgefahr durch Bluttransfusionen vom European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) als sehr gering eingestuft wird.

Wenn ihr euch gesund fühlt und ihr in letzter Zeit KEIN Risikogebiet besucht habt, steht einer Blutspende nichts im Weg. Alle Infos zu Blutspenden und Vorsichtsmaßnahmen aufgrund des Coronavirus findet ihr unter https://www.drk-blutspende.de/.

Die nächste Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes im Umkreis Lüneburg findet am 01. April .2020 von 15:oo bis 19:30 Uhr im Glockenhaus statt (Glockenstraße 9, 21335 Lüneburg).

Solidarische Nachbarschaft Lüneburg

Unter https://t.me/SolidarischeNachbarschaftLG ist die Telegram-Gruppe „Lüneburg solidarisch gegen Corona“ zu erreichen. Hier organisieren sich bereits 507 Mitglieder (Stand 19.03.2020) in vielfältiger Form. Neben regem Austausch und der Koordinierung verschiedener Gruppen werden Online-Konferenzen und Online-Seminare zu verschiedenen Themen angeboten.

Darüber hinaus findet ihr eine Übersicht verschiedener solidarischer Whatsapp-, Telegram-, und Facebook- Gruppen in Lüneburg über https://linktr.ee/SolidarischeNachbarschaftLG sowie auf der Website der Initiative „Lebendiges Lüneburg“ https://www.lebendiges-lueneburg.de/solidaritaet/.

Egal wie und wo, achtet auf einander und bleibt gesund!


Bild: congerdesign / Pixabay

17. März 2020

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Verena Nuechter


2 COMMENTS ON THIS POST To “Corona-Krise in Lüneburg – Wie kann ich helfen?”

  1. Liebes Univativ-Team,

    könntet ihr bitte noch die Blutspenden mit aufnehmen?

    Das Deutsche Rote Kreuz hat aufgrund der dramatischen Lage bereits zum vermehrten Spenden aufgerufen.

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