Aktionswoche gesellschaft.macht.geschlecht
Hochschule & Politik

Aktionswoche gesellschaft.macht.geschlecht

Vom 05.-15.11.2018 finden wieder die Aktionswochen zu Thema gegen Sexismus und Homophobie statt. Organisiert wird das ganze vom AStA. Anbei das Programm im Überblick:

Während der Aktionswochen findet die Beschäftigung mit den folgenden Fragen statt:

Macht Gesellschaft Geschlecht? Welche Herausforderungen stellen sich dem modernen Feminismus? Wen schließen wir mit unserem Verhalten ein, wen schließen wir aus? Wie kann Vielfalt in unserer Gesellschaft funktionieren?

Veranstaltungen im Einzelnen:

7.11 12:15 Uhr in C 14.006 Vortrag mit Ben Trott: „Queer Studies, the HIV Crisis, PrEP, and Moral Panics“

In this lecture, Ben Trott will address, first, the ways that the HIV and AIDS crisis, beginning in the 1980s, played a role in shaping Queer Studies and, second, how Queer Studies can help us to understand the „moral panic“ that emerged at this time around gay and queer sex and sexuality (as a perceived public health risk). The lecture will also explore the extent to which similar moral panics continue to characterise public discussions of queer sexuality, risk, and HIV/AIDS in the age of PrEP.

7.11 19 Uhr im Scala-Programmkino Film: „#Female Pleasure“

#Female Pleasure“ begleitet fünf mutige, starke, kluge Frauen aus den fünf Weltreligionen und zeigt ihren erfolgreichen, risikoreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und für ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechtern.

Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt schildert „#Female Pleasure“ die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.

8.11 18 Uhr in C 14.006 Vortrag und Diskussion: „Homosexualität im Schulalltag“

In der Schule hört man oft “schwul“ als Schimpfwort, aber fast nie findet man im eigentlichen Unterrichtsgeschehen Infos über vielfältige Lebensweisen. Dabei haben diese durchaus Relevanz für den Schulalltag. Warum das so ist, und wie man als Lehrkraft selbst etwas daran ändern kann, wird mithilfe praktischer Tipps aufgezeigt.

12.11 18:30 Uhr in C 14.027 Panel Discussion: „What does it mean to be a woman in a scientific context?“

Are scientific career and family compatible? Is there discrimination against women in application processes at the university? Do women face more difficulties pursuing a scientific career? Various speakers talk about their experience being women in a scientific context. Later on, questions from the audience will be addressed.

13.11 15:45 Uhr in C 14.204 Vortag und Diskussion mit Tsepo Bollwinkel und dem Gleichstellungsbüro: „Ignorance – Konstruktion von Nichtwissen am Beispiel weißer Rezeption von afrikanischen Sexualitäten“

Unwissen macht Sinn, um Machtsysteme aufrecht zu erhalten. Unwissen, nein mehr noch, nämlich gewollte Ignoranz prägt den weißen Wissenschaftsbetrieb und unsere Gesellschaft. Das hat Konsequenzen weltweit, Konsequenzen, die für viele Menschen tödlich sind. In der Vorlesung wird der Autor diese Thesen am Beispiel weißer Rezeptionen afrikanischer Sexualitäten verdeutlichen. Und er wird eindringlich dazu auffordern, die eigene Ignoranz aufzugeben, als Einzelperson ebenso wie als wissenschaftliche Institution und als Gesamtgesellschaft

14.11 18 Uhr in C 40.146 Vortrag und Diskussion mit den Medical Students of Choice: „Was die Uni nicht lehrt: Frauengesundheit, Schwangerschaftsabbruch und ProChoice“

Die Gruppe Medical Students for Choice hat sich 2015 an der Berliner Charité als Ableger der gleichnamigen US-amerikanischen Organisation gegründet. Ihr Ziele sind eine angemessene Behandlung des Schwangerschaftsabbruch im Medizinstudium, sowie die Schaffung von Diskussionsräumen um Studierende für das Thema zu sensibilisieren.

Diese Arbeit wird im Vortrag vorgestellt. Dabei werden nicht nur medizinische Fragen, sondern auch die politische und gesellschaftliche Debatte um Schwangerschaftsabbruch eine Rolle spielen.

Aktuelle Infos bekommt ihr auch auf facebook.com/gesellschaftmachtgeschlechtlueneburg/


Foto: AStA Uni Lüneburg – Text mit Material vom AStA

7. November 2018

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Christopher Bohlens