55 neue Appartements für Studierende
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55 neue Appartements für Studierende

Das Studentenwerk OstNiedersachsen baut ein neues Wohnheim und reagiert damit auf die Wohnungsnot der Studierenden.

Neues Wohnheim von der Wichernstrasse aus gesehen/ (CC) Foto: Architektenbüro "Das Architektenhaus"
Neues Wohnheim von der Wichernstrasse aus gesehen/ (CC) Foto: Architektenbüro „Das Architektenhaus“

Direkt am Campus entsteht derzeit ein neues Wohnheim vom Studentenwerk OstNiedersachsen. Geplant sind 55 möblierte Einzel-Appartements mit Duschbad mit einer Wohngröße von 18-20 Quadratmetern und einer Gemeinschaftsküche je Etage. Im neuen Gebäude wird es keine behindertengerechten Apartments geben, dafür sind diese in den anderen Wohnheimen vorhanden. Für alle Bewohner wird es im Keller einen Wasch- und Trockenraum geben. Das Haus grenzt an das vorhandene Wohnheim (Baujahr 1998) in der Wichernstrasse 17 an. Mit der geplanten Eröffnung zum Wintersemester 2014 wird das Studentenwerk insgesamt über 495 Plätze in Lüneburg verfügen. Derzeit liegen noch keine Preise für die Zimmer vor, da diese noch kalkuliert werde, so die Sprecherin des Studentenwerks. Über die Höhe der Investition und über staatliche Zuschüsse wollte das Studentenwerk keine Angaben machen. Aus gut informierten Kreisen heißt es, dass das Gebäude mit gleichzeitiger Veräußerung des Grundstücks durch einen Investor gebaut und dann vom Studierendenwerk fertig angemietet wird.

Der Bedarf nach Wohnplätzen in Lüneburg, insb. in Campusnähe ist sehr hoch. Im Erstsemesterhaus in der William-Watt-Strasse gibt es eine fünf Mal so hohe Nachfrage wie Plätze. Da die Leuphana nur einmal im Jahr neue Studierende aufnimmt, entsteht gerade zum Wintersemester hier eine große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Studierende. Auf diese Nachfrage reagiert das Studentenwerk mit dem neuen Wohnhaus und einem Projekt Namens Zukunfts(T)räume. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, welches leer stehenden Wohnraum an Studierende unter dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung vermittelt, als Gegenleistung zahlen die Studierenden Miete oder helfen bei Dingen des täglichen Lebens. Nächste Woche erfahrt ihr auf UnivativOnline ausführlicheres dazu. Über die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt berichtete UnivativOnline bereits zum Ende des Sommersemesters in dem Artikel: „Und jährlich grüßt das Murmeltier„.

Autor: Christopher Bohlens

31. Oktober 2013

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