26. Jan. 2018

Die nächsten Meilensteine stehen an: Den Zwischenstand der Arbeit am Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ stellt das Projektteam ab Donnerstag, 01.02.2018 im Rahmen des Leuphana City Lab “LEUPHT … von der Uni in die Stadt” zur Diskussion (Große Bäckerstraße 30, Eingang im Innenhof des Gartencafés). Mit diesem ersten Meilenstein im Jahr 2018 wird zugleich auf den zweiten eingestimmt, die Leuphana Konferenzwoche 2018, auf der die Zukunftsstadt Lüneburg am Donnerstag, 01.03.2018 ein weiteres Mal im Fokus des Geschehens stehen wird. Zu beiden Terminen laden wir Sie herzlich ein!

Lüneburger Lösungen – der aktuelle Stand

Nach den Zukunftsstadt-Workshops im vergangenen Herbst wurde fleißig an den dort gestrickten #LüneburgerLösungen gearbeitet, Bausteine zu einem großen Ganzen zusammengesetzt und Ideen zu Paketen geschnürt. Einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand der einzelnen Maßnahmenideen haben wir hier für Sie zusammengestellt (weitere Ideen befinden sich noch im Ideenbaukasten und werden die bereits entwickelten Lösungen später ergänzen). Zeit und Gelegenheit für Fragen, Kritik, Anregungen und weitere Ideen bietet das City Lab (siehe unten).

Ernährungsrat

Nach dem Vorbild thematischer Zukunftsräte wird am Beispiel Ernährung aufgezeigt, wie eine gezielte Vernetzung aller Beteiligten zur aktiven Mitgestaltung lokaler Prozesse beiträgt und motiviert, Transparenz schafft und echte Mitbestimmung ermöglicht. Arbeitsgruppen gründen sich nach Interesse, erarbeiten fokussiert Inhalte für bestimmte Themen und bringen die Ergebnisse wirksam in kommunale Entscheidungsprozesse ein.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen der Workshops zu den Themenfeldern Gemeinsam planen und entscheiden sowie Vernetzen und versorgen.

Lokal arbeiten

Durch ein kreatives branchen- und/oder lieferkettenübergreifendes Praktikumskonzept, verknüpft mit Bildungsangeboten zu nachhaltigem lokalem Wirtschaften sowie einem Austauschprogramm für beteiligte Lüneburger Unternehmen soll der Standort Lüneburg in seiner seit langem etablierten unternehmerischen Vielfalt bekannter gemacht und langfristig als Arbeitsmarkt attraktiv gestaltet werden.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Gemeinsam wirtschaften.

Orte des Verweilens

20 Verweilorte sollen die Lüneburger Innenstadt beleben und lebendig erhalten, indem sie – ohne explizite Konsumorientierung – die Aufenthaltsdauer von Lüneburger*innen und Besucher*innen in der Stadt erhöhen. Die Orte bieten Raum zum thematischen Austausch, für Kunst, Ideenwettbewerbe, Reflexion, Präsentation oder Information und lassen sich in vielfältiger Weise an zahlreiche weitere Lüneburger Lösungen anknüpfen.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Gemeinsam wirtschaften.

Servicestelle Ehrenamt

Mit dieser Lüneburger Lösung soll das Ehrenamt durch Zuarbeit bei seiner täglichen Arbeit unterstützt und entlastet werden. Hierfür sollen sowohl räumliche als auch personelle Kapazitäten im Rahmen einer Servicestelle Ehrenamt geschaffen (bzw. vorhandene Räumlichkeiten über diese Stelle verwaltet) werden.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Stadtleben gestalten.

Wohnraum-Vergabeschlüssel

Mithilfe eines Sozial- und Vergabeschlüssels, der verschiedene Parameter (über Einkommen, Behinderung etc. hinaus) berücksichtigt, sollen besonders benachteiligte Personengruppen Zugang zum Wohnungsmarkt erhalten. Der zunächst freiwillige Schlüssel setzt schon bei der Erstellung von Wohnraum durch Neu-/ oder Umbaumaßnahmen an und wird jeweils auf den gesamten Wohnungsbestand angewendet, um eine möglichst weitreichende Integration und Inklusion zu erreichen.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Stadtleben gestalten.

Local Data statt Big Data

Diese Lüneburger Lösung soll eine offene Datenbasis schaffen, die als Grundlage für Mobilitätsplattformen, Routing-Apps und Informationskampagnen zum Thema nachhaltige Mobilität in und um Lüneburg dient. Aufbauend auf die vorhandene offene Geodatenbank der OpenStreetMap werden dazu lokalspezifische Daten zunächst zu Lauf- und Fahrradrouten erhoben, um die qualitativen Mängel der vorhandenen Big-Data-Datensätze durch hochwertige Local Data zu beheben. Damit soll zum einen die Nutzung umweltfreundlicherer Verkehrsmittel, zum anderen auch gesundheitsförderliche Aktivitäten wie das Laufen attraktiver gemacht werden.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen der Workshops zu den Themenfeldern Gemeinsam planen und entscheiden sowie Vernetzen und versorgen.

Lüneburg wächst bunt

Einen Kreisel entsiegeln und bepflanzen, die Rasenfläche im Gewerbegebiet in eine bunte Blumenwiese verwandeln, die Patenschaft für einen alten Obstbaum übernehmen – unter der Überschrift einer gemeinsamen Kampagne verwandeln wir die Grünflächen Lüneburgs – städtisch, privat oder gewerblich – Stück für Stück und Aktion für Aktion in lebendige Orte und tragen zur Biodiversität und dem Erhalt von Arten bei.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Vernetzen und versorgen.

Teilhabe- & Mitgestaltungs-Werkzeugkasten

Ob gesetzlich vorgeschrieben oder auf freiwilliger Basis, im direkten Gespräch oder online – ein Werkzeugkasten bringt die geballte Erfahrung in Sachen Beteiligung in Lüneburg zusammen. Der Werkzeugkasten steht allen inner- und außerhalb der Stadtverwaltung offen, die nach geeigneten Methoden und Vorgehensweisen für eine niedrigschwellige Partizipation oder gemeinsame Gestaltung des Stadtlebens suchen, von der Auswahl geeigneter Kommunikationskanäle über ein Meldesystem für Räume zur Mehrfachnutzung bis hin zur Planung eines Straßenfestes.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen der Workshops zu den Themenfeldern Stadtleben gestalten sowie Gemeinsam planen und entscheiden.

Engagement vernetzen

Das Lüneburger Stadtleben profitiert vom großen Engagement seiner Bürger und der hier lebenden Studierenden – so sehr, dass die größte Herausforderung schon fast ist, da Schritt zu halten. Wie erreichen wir also, dass Engagement gebündelt wird, Interessierte eine zentrale Anlaufstelle haben und man sich gut über Projekte und Ereignisse auf dem Laufenden halten kann? Hier setzt die Idee des vernetzten Engagements an und löst wie nebenbei die Trennung zwischen “studentisch” und “städtisch” auf.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Stadtleben gestalten.

Wohnprojekte-Kontor

Das Kontor dient als professionell organisierte Anlaufstelle für Menschen, die sich für Wohnprojekte und andere Wohnformen interessieren und informieren oder beraten werden möchten. Bestehende Angebote und Initiativen werden in eine professionelle Beratung eingebunden, um so noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, diese Form des Miteinander Lebens zu wählen und das notwendige Wissen für alle zur Verfügung zu stellen.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Stadtleben gestalten.

Grüner Giebel

Das Siegel bescheinigt den Träger*innen, ihren jeweils ermittelten, nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß im Rahmen lokaler Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen zu haben. Die Kompensation erfolgt durch die lokale Land- und Abfallwirtschaft, Kleingartenvereine und weitere CO2-Verwerter und ist zunächst gedacht für die drei wichtigsten Lüneburger Wirtschaftszweige Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel. So könnten Lüneburger*innen z. B. ihr eigenes Unternehmen ebenso klimaneutral gestalten wie ihren persönlichen Konsum als Privatperson.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Vernetzen und versorgen.

Grüne Lunge Backsteinstadt

Denkmalpflege einmal anders: anknüpfend an historische Grün- und Gartenstrukturen Lüneburgs soll eine finanziell geförderte und fachlich begründete (Wieder-) Begrünung der Innenstadt zu einer verbesserten Wasserspeicherung bei Starkregenereignissen sowie zum Temperaturausgleich bei Hitzewellen dienen. Eine Sonderausstellung im Museum Lüneburg vermittelt den Lüneburger*innen die Thematik anhand von historischen Karten und Abbildungen und weist Besucher*innen auf bestehende oder potenzielle zukünftige Orte der (Wieder-) Begrünung in der Innenstadt hin.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Dem sich wandelnden Klima begegnen.

amazon goes local

Um den Einzelhandel weiter zu stärken und den Lüneburgern eine lokale Alternative zum ‘same day delivery’-Service von amazon (etc.) zu bieten, setzt diese Lüneburger Lösung an zwei sich ergänzenden Punkten an: Eine Erweiterung der “Kaufhaus Lüneburg” – App (ggf. in Kombination mit dem Prinzip der LZ Clever Card) zur Kundenbindung steigert die Wertschätzung lokaler Geldkreisläufe. Ein umfassendes Belieferungskonzept per (Lasten-) Rad bezieht aktuelle Entwicklungen in punkto Lieferkonzepte ein und entlastet die Innenstadt.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Gemeinsam wirtschaften.

Vernetztes Lernen

Im Rahmen von Methodenseminaren zur Nutzung digitaler Medien im Unterricht (z. B. White-/Smartboards) lehren (Gymnasial-)Schüler*innen die Lehramtsstudierenden der Leuphana sowie Lehrer*innen in Fortbildungsmaßnahmen und umgekehrt. Für die fortlaufende Aktualisierung von Programm und Inhalten arbeiten Schüler-AGs und Seminarverantwortliche eng zusammen.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen der Workshops zu den Themenfeldern Stadtleben gestalten sowie Vernetzen und versorgen.

Quartierstrom

Eine krisenfeste, lokale, dezentrale und günstige Energieversorgung – das lässt sich quartiersweise umsetzen, wenn alle Beteiligten sich zu einem Netzwerk zusammentun und ein gemeinsames Konzept entwickeln. Von einer regionalen Stromerzeugung können so auch Mieter*innen profitieren und ganz nebenbei ist ein breit aufgestelltes lokales Netz weniger anfällig gegenüber Ausfällen, beispielsweise durch Stürme.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Dem sich wandelnden Klima begegnen.

Klimaflächen

Mit der Neu- und Umgestaltung von Flächen – von der Grünfläche über den Gehweg zur Gebäudefassade bis hin zum Dach – wappnet sich Lüneburg für die Herausforderungen des sich wandelnden Klimas: reflektierende Oberflächen, angepasste Bepflanzung und Wasserflächen wirken der Aufheizung der Stadt entgegen, während Grünflächen – auch auf den Dächern – gleichzeitig nach dem Prinzip eines Schwamms dabei helfen können, Starkregen aufzunehmen und nach und nach wieder abzugeben.

Diese Lösung basiert auf Ergebnissen des Workshops zum Themenfeld Dem sich wandelnden Klima begegnen.

Zukunftsstadt Lüneburg “leupht”… Das Projekt im City Lab

Das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ stellt seine Arbeit im City Lab vor, auch und gerade weil es kein kein “typisches” universitäres Forschungsprojekt ist. Denn hier ist die Universität “nur” wissenschaftlicher Partner der Hansestadt Lüneburg, zeigt dabei aber deutlich, wie gewinnbringend eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis für alle Beteiligten sein kann.

Wir laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen, sich zu informieren und Ihre eigenen Ideen und Anregungen zu unseren Lüneburger Lösungen sowie zum Projekt an sich einzubringen. Die Ergebnisse fließen mit ein in die nächste große Zukunftsstadt-Veranstaltung am Donnerstag, den 01. März 2018 im Rahmen der Leuphana Konferenzwoche.

City Lab: "Leupht… von der Uni in die Stadt"

Was steckt dahinter? Die Leuphana Universität ist den meisten Lüneburger*innen ein Begriff – aber was genau eigentlich hinter den Türen der Hörsäle geschieht, ist kaum jemandem so wirklich klar. Im Rahmen des Seminars „City Lab“ eröffnen Masterstudierende der Leuphana Universität in Kooperation mit der Universitätsgesellschaft im Februar 2018 erstmals eine Begegnungsplattform zwischen Studierenden und Lüneburger*Innen mitten in der Lüneburger Innenstadt (Große Bäckerstraße 30). Das Projekt trägt den Namen „Leupht… von der Uni in die Stadt“.

Im City Lab können Sie sich selbst ein Bild machen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Uni und Stadt im Projekt Zukunftsstadt genau gestaltet: Wie entwickeln wir gemeinsam und unter Einbezug der Bürger*innen dieser Stadt gangbare Lösungen für Lüneburgs Zukunft? Wo und wie profitieren die Beteiligten von dieser Form einer transdisziplinären Zusammenarbeit? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten bietet das Projekt auch für Sie ganz konkret? Welche Rolle spielt das Projekt in der Lehre und wie und warum sind die Studierenden an der Leuphana derart eng eingebunden in diese Prozesse?

Programm Donnerstag 01.02.2018 12-18 Uhr: Zukunftsmodell Ernährungsrat - eine Chance für Lüneburg?

Zukunftsstadt am Donnerstag: Ein bunter Nachmittag rund um das Thema Ernährung – vom Gemüse der Saison zu den Folgen der Lebensmittelverschwendung.

Worum geht’s? Das Teilprojekt Lünefood als eine der Lüneburger Lösungen im Portfolio des Zukunftsstadt-Projekts Lüneburg beforscht und fördert den Aufbau eines Ernährungsrates in Lüneburg. Alle Lüneburger*innen sind herzlich eingeladen, über Potenziale und Aufgaben eines Ernährungsrates in Lüneburg zu diskutieren und mit eigenen Ideen zu seiner Umsetzung beizutragen. Für einen Einstieg ins Thema Ernährung sorgt ein kleines Rahmenprogramm: Lassen Sie sich einfach vom Engagement bestehender Lüneburger Ernährungs-Initiativen inspirieren!

Der Hintergrund: Die Reduktion der globalen Lebensmittelverschwendung sowie die Bekämpfung des weltweiten Hungers gehören zu den drängendsten Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Jährlich werden 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel ungenutzt entsorgt. Bei der weltweiten Verschwendung handelt es sich nicht nur um ein soziales und ethisches Problem. Die Herstellung der ungenutzten Lebensmittel erzeugt rund 3 Gigatonnen CO2 jährlich und wirkt sich somit verstärkend negativ auf den Klimawandel aus. Um diesen Problemen zu begegnen wurden in verschiedenen Städten weltweit Ernährungsräte gebildet, die Strategien zur Lösung bestehender Probleme der Lebensmittelverschwendung und Armutsbekämpfung in den Städten suchen. Ernährungsräte nehmen die Lebensmittelversorgung als Ganzes in den Blick. Sie fragen auch nach der Herkunft, den Produktionsbedingungen, dem Nährwert und dem Stellenwert, den Lebensmittel in der Gesellschaft einnehmen sowie nach dem Maßhalten in einem umfassenderen Sinn.

Programm-Highlight: 16 – 17.30 Uhr | Vortrag mit anschließender Diskussion: Zukunftsmodell Ernährungsrat – Eine Chance für Lüneburg (von Prof. Dr. Ulli Vilsmaier und Lotta Hagelmann)

Wie soll der Ernährungsrat Lüneburg zusammengesetzt sein? | Welchen Themen soll sich der Ernährungsrat Lüneburg annehmen? | Welche Aufgaben kann der Ernährungsrat Lüneburg übernehmen?| Wie soll der Ernährungsrat Lüneburg organisiert sein?| Wie kann der Ernährungsrat bestmöglich die Stadtpolitik mitgestalten?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und euch diskutieren und Ideen für die Umsetzung des Ernährungsrates in Lüneburg sammeln. Wir werden auch Ergebnisse unserer Forschung vorstellen, in der wir uns unter anderem mit verschiedenen Organisationsformen und Entstehungsprozessen von Ernährungsräten in Deutschland beschäftigt haben.

Programm Freitag 02.02.2018 12-17 Uhr: Das Projekt Zukunftsstadt - Vom gemeinsamen Pläne schmieden und geteilter Verantwortung

Zukunftsstadt am Freitag: Kreative Lösungen für ein lebenswertes Lüneburg im Jahr 2030 und darüber hinaus, die von der Stadtgesellschaft getragen werden – das ist das Ziel. Wie wir dahinkommen möchten, was der Stand der Dinge ist und wie Sie sich mit ihrer ganz eigenen Idee selbst einbringen können, erfahren Sie hier direkt vom Projektteam vor Ort! Ob für 10 Minuten oder zwei Stunden, vorbeikommen lohnt sich!

Worum geht’s? Wie lebt es sich in Lüneburg im Jahr 2030 und darüber hinaus? Wie bewegen wir uns von A nach B, wo wohnen wir, wie gestalten wir Prozesse in der Stadt aktiv mit, wie sieht unser Arbeitsalltag aus und was tun wir in unserer Freizeit? Wie kann sich Lüneburg schon heute für die großen Herausforderungen unserer Zeit wappnen und zukunftsfähige Stadt-, Energie- und Wirtschaftsstrukturen aufbauen? Und was können wir hier vor Ort zur Erreichung der globalen UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen?

Das sind nur einige der Fragen, die (und denen) wir uns im Zukunftsstadt-Projekt gemeinsam stellen. Im City Lab möchten wir an diesem Nachmittag aber auch ein paar Antworten geben, zum Beispiel dazu, welche Anstöße zur Beantwortung dieser Fragen das Projekt leistet, welche Lüneburger Lösungen während und nach den Zukunftsstadt-Workshops schon entwickelt wurden, und was es mit dieser “Transdisziplinären Zusammenarbeit” eigentlich auf sich hat. Mitglieder des Projektteams sind vor Ort und beantworten gerne all Ihre Fragen zu den Themenschwerpunkten des Zukunftsstadt-Projekts und unserer täglichen Arbeit. Informieren Sie sich zu den bisherigen Ergebnissen und ergänzen Sie Ihre eigenen Ideen für konkrete Maßnahmen!

Programm-Highlight 1 zwischen 13 und 15.30 Uhr: Spielerisch zur Zukunftsstadt-Maßnahme!

Schnuppern Sie rein in die Arbeit an den Lüneburger Lösungen für das Jahr 2030! Feilen Sie mit an Ihrer eigenen ganz konkreten Idee, werden Sie selbst aktiv oder schauen Sie, mit welchen Methoden wir die ersten Maßnahmenideen bereits entwickelt haben.

Programm-Highlight 2 um 15.30 Uhr: Im Gespräch mit den Zukunftsstadt-Akteur*innen

Im Zukunftsstadt-Projekt arbeiten Universität, Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft eng zusammen. In lockerer Runde stellen die beteiligten Akteur*innen vor, wie es zu diesem Modell der Zusammenarbeit kam, was gut funktioniert, welche Erfahrungen wir bereits sammeln konnten und wie es weiter geht. Nehmen Sie Platz in unserer Runde, lernen Sie die Menschen hinter dem Zukunftsstadt-Projekt kennen, und stellen Sie Ihre Fragen zu unserem Forschungs- und Arbeitsansatz!

Im Anschluss ab 17 Uhr: Offizielle Eröffnung des City Labs (von und mit Heiko Franken von der Universitätsgesellschaft)

Programm Samstag 03.02.2018 10-14 Uhr: Von Anfang an dabei - Zukunftsstadt in Studium und Lehre

Zukunftsstadt am Samstag: Welche Rolle spielen die Leuphana-Studierenden im Zukunftsstadt Projekt?

Worum geht’s? Was lernen die Studierenden an der Leuphana zum Thema Zukunftsstadt? Welche konkreten Arbeiten übernehmen sie im Zukunftsstadt-Projekt?  Wo findet sich das Thema in den Seminaren und Abschlussarbeiten? An diesem Tag heißt es für Sie als Besucher*in: Hereinspaziert in den studentischen Alltag! Wir funktionieren das City Lab zu einem gemeinsamen Arbeitsplatz für die Studierenden um, die auf die eine oder andere Weise selbst auch Beiträge zum Thema Zukunftsstadt leisten.

Zum Beispiel im Rahmen einer Masterarbeit, zu der Sie herzlich eingeladen sind, Ihre Mobilitätsvision für die einzelnen Lebensbereiche zu skizzieren und einzubringen: Wie funktioniert nachhaltige Mobilität in der Zukunftsstadt? Und wie beeinflusst sie, wie wir im Lüneburg des Jahres 2030 gemeinsam lernen, wohnen, arbeiten, oder uns erholen?

Kommen Sie mit den Studierenden und studentischen Mitarbeiter*innen im Zukunftsstadt-Projekt ins Gespräch, wirken Sie an ihren Umfragen und Datenerhebungen mit und schauen Sie den Arbeitsgruppen bei ihrer Arbeit über die Schulter, wenn sie beispielsweise ihre Beiträge für die Konferenzwoche vorbereiten. Und ganz nebenbei erfahren Sie so, was das Studium an der Leuphana ausmacht.

Das Programm für Donnerstag bis Samstag zum Download

Das komplette Programm für die Tage Donnerstag (01.02.2018) bis Samstag (03.02.2018) können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen: Programm City Lab_Zukunftsstadt

Besuchen Sie uns vom 01.-03.02.2018 im City Lab