Tag Archives: musikkritik

Zeitgeist

Post-Sommerdepression 2.0

Albumrezension: Lana del Rey – Born To Die (The Paradise Edition)

Aus braunen Rehaugen schaut die junge Elizabeth Grant stur auf uns herab, die Winkel ihres korallenroten Schmollmundes hat sie nach unten gesenkt. Ihr Gesicht ist umrandet von langen, dunklen Haaren, die schwungvoll über den beigefarbenen Badeanzug fallen. Im Hintergrund spiegeln sich riesige Palmen in einem kristallklaren Pool. Eine Szene wie aus dem Hollywood der 50er Jahre.

Lana del Rey: Born To Die – The Paradise Edition
(c) Foto: Universal Music GmbH

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Zeitgeist

Kann Spuren von Kitsch enthalten. Rezension zu Linkin Park – Living Things

Hier wird sich was getraut. Linkin Park verkommen mit ihrem neuesten Album erneut zur absurd-komischen Schlagerkapelle. Ein musikalischer Zirkus des schlechten Geschmacks.

Hat so wenig mit der Rezension zu tun, wie Linkin Park mit musikalischem Talent (c) Matthias Jessen

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Zeitgeist

Kleiner Mann mit großem Herzen. Rezension zu The Tallest Man on Earth – There’s No Leaving Now

Irgendwo zwischen der schwedischen Landschaft und den amerikanischen Künstlerwurzeln wandelt ein junger Musiker mit einer Gitarre und einem sanften und großen Herzen, um dieses spielend auszuschütten.  read more »

Zeitgeist

Viel Lärm um Einiges – Rezension zu Old Man Gloom “NO”

Nach acht Jahren erscheint mit “NO” ein neues Album der selbsternannten Supergroup Old Man Gloom. Und wie zu erwarten, ist es Musik für trampelnde Mammuts geworden. Nein, es ist Musik von trampelnden Mammuts, die sich lautstark gegen die nächste Eiszeit stemmen. read more »

Zeitgeist

Zu schön, um gut zu sein. Rezension zu Sigur Rós Album „Valtari“

„Voltari“ heißt das neue Album von den isländischen Post-Rockern Sigúr Ros. Und bei dem Titel muss man unweigerlich an Voltaren denken. Ein dickes, zähflüssiges, schmerzlinderndes und betäubendes Gel. Und genau so ist das Album auch geworden.

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Zeitgeist

Fast schon herbstliche Klänge: Mount Eerie – Clear Moon

Von moosumrankten Klüften bis hinauf in eisige Höhen. Mount Eerie bringen mit „Clear Moon“ ein Album raus, dass so klingt als würde Bon Iver nach Norwegen ziehen und mit den Black-Metal-Pionieren von Ulver gemeinsame Sache machen. read more »

Zeitgeist

Cocaine Country for a young Man! Rezension zu Daughn Gibsons’ Album „All Hell“

In nur 30 Minuten entführt Daughn Gibson den Hörer in eine alte Western-Kaschemme, in der Country und Elektro aufeinander treffen. Die Songs sind Streiflichter durch ein vergessenes und doch gerade erwachendes Land der eigenen Herkunft, persönlich und verstörend. read more »