Projektstruktur und Einbindung in die Leuphana Universität Lüneburg

 

Mit der Förderung von Nachwuchsforschungsgruppen verfügt das Bundesministerium für Bildung und Forschung über ein innovatives Instrument, das die Qualifizierungsmöglichkeiten junger Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit fachübergreifenden Forschungsperspektiven verbessern und an den jeweiligen Trägerinstitutionen einen Beitrag zur Etablierung und Verstetigung inter- und transdisziplinärer Forschung und Lehre leisten soll.

Die Forschungsnachwuchsgruppe PoNa knüpft direkt an den Schwerpunkt Nachhaltigkeitsforschung der Leuphana Universität Lüneburg an. Angesiedelt ist PoNa an der Fakultät Nachhaltigkeit, am Institut für Nachhaltigkeitssteuerung im Fach Umweltplanung, das von Prof. Dr. Sabine Hofmeister vertreten wird. Die Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen werden ihre Forschungsergebnisse kontinuierlich in die Forschungs- und Lehraktivitäten der Leuphana Universität einfließen lassen.

Eine Besonderheit stellen dabei die „Salongespräche zur Nachhaltigkeit“ dar: Mit diesen an der Leuphana Universität Lüneburg stattfindenden Abendveranstaltungen soll ein weiterer Raum geschaffen werden, in dem ein kritischer und anregender Austausch über nachhaltige Entwicklung ermöglicht wird. Dazu werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen eingeladen, um zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren. Die Salongespräche werden von den Leiterinnen von PoNa, Daniela Gottschlich und Dr. Tanja Mölders, gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartner/inne/n organisiert.

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Projektdesign der Forschungsnachwuchsgruppe PoNa – Politiken der Naturgestaltung

Die Forschungsnachwuchsgruppe PoNa ist in zwei Teilprojekte gegliedert: Im Teilprojekt 1 beschäftigen sich Annemarie Burandt, Anna Szumelda und Dr. Tanja Mölders (Leitung) mit dem Politikfeld Ländliche Entwicklung. Im Teilprojekt 2 arbeiten Jedrzej Sulmowski, Beate Friedrich und Daniela Gottschlich (Leitung) zu Agro-Gentechnik. Die Schnittstelle dieser beiden Teilprojekte (Q-PoNa) bildet die theoretische Basis in Form des gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnisses (PoNa-Paper Nr. 1).

Ziel der Forschungsgruppe ist die Qualifizierung aller wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Rahmen von PoNa werden zwei Habilitationen und vier Dissertation erarbeitet.

Ein weiterer Baustein des Projektes sind die Praxisdialoge. Sie werden zum einen in Form von Workshops realisiert, in denen Akteure aus der (politischen) Praxis die Inhalte und das Vorgehen im Projekt kommentieren. Zum andern sind verschiedene politische Akteure aus den beiden Politikfeldern als Praxispartner und Praxispartnerinnen in die Projektarbeit integriert.