Spielen mit den Bausteinen des Lebens - Wie verändert die Gentechnik unser Verhältnis zu Natur?

02.09.2010

Mit der Einführung gentechnisch veränderter Organismen in die Lebensmittelerzeugung scheint eine empfindliche Schwelle gesellschaftlicher Naturgestaltung überschritten worden zu sein. Gentechnik polarisiert die öffentliche Meinung und lässt Befürworter/innen und Gegner/innen einander unversöhnlich gegenüberstehen.
Trotz intensiver Proteste und einer allgemein ablehnenden Haltung von Verbraucher/innen gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln wird Gentechnik auch in Europa eingesetzt. In bestimmten Produktionsverfahren, die beispielsweise gentechnisch veränderte Mikroorganismen nutzen, ist sie bereits etabliert.


Was bedeutet der Einsatz von Gentechnik für das Verhältnis von Natur und Gesellschaft  und wie sollte Gentechnik politisch reguliert werden?

Zu diesen Fragen möchten

Prof. Dr. Volker Beusmann (Professor für Technikfolgenabschätzung und Geschäftsführender Direktor des Forschungsschwerpunktes Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (BIOGUM) an der Universität Hamburg),

Daniela Gottschlich (Politikwissenschaftlerin, Leiterin der Nachwuchsgruppe „PoNa – Politiken der Naturgestaltung. Ländliche Entwicklung und Agro-Gentechnik zwischen Kritik und Vision“ an der Leuphana Universität Lüneburg),

Dr. Thomas Potthast (Wissenschaftlicher, Koordinator am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen mit den Forschungsschwerpunkten Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften, Naturschutz und Naturethik, Gentechnik und Umwelt)

diskutieren.


Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Nähere Informationen siehe Flyer.

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