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Umweltbehörde für die Stadt Freiburg i. Br. (StadtFR)


stadtfr.gifStadtFR ist die zuständige Umweltbehörde für die Stadt Freiburg (> 200.000 Einwohner), deren eingemeindetes Umland zahlreiche Rebflächen und renaturierte Gewässerabschnitte enthält. Schon lange bevor ein novelliertes Wasserhaushaltsgesetzes die getrennte Ableitung von Niederschlags- und Schmutzwasser in der Siedlungsentwässerung bundesweit vorschrieb, betrieb die StadtFR aktiv Maßnahmen zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Regenwasser und zur Vermeidung von Oberflächenabfluss aus Siedlungsgebieten. Dies geschah unter anderem durch die Entsiegelung wasserundurchlässig befestigter Flächen und durch die Versickerung von Niederschlagswasser in Versickerungs- und Retentionsanlagen. Der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Modellstadtteil Vauban (www.vauban.de) ist ein Paradebeispiel für innovative und mutige Entwässerungskonzepte. Umfangreiche Messdaten konnten den Erfolg dieses Entwässerungskonzeptes belegen. Im Vergleich zu konventionellen Stadtteilen konnte mit 87% (2011) und 66% (2012) ein hoher Gebietsrückhalt erreicht werden (Jackisch et al.2013). Entsprechend von Vorgaben der DWA (DWA 2002) wurden die Rigolen-Systeme mit mindestens 30 cm Oberboden bedeckt, um eine effektive Schadstoff-Filtrierung zu gewährleisten. Dieses Prinzip fand auch bei den übrigen RVAs im Stadtgebiet Anwendung. Das Stadtgebiet von Freiburg macht flächenmäßig den größten Teil des Einzugsgebiets Mühlbach aus und umfasst neben dem dicht besiedelten Innenstadtbereich auch landwirtschaftlich geprägte ländliche Regionen. Zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie wurden in den vergangenen Jahren einige GBM entlang der Gewässerläufe initiiert, dies beinhaltet Verbesserungen der Gewässerstruktur und der Durchgängigkeit. Einige Projekte sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, weswegen Modifikationen in der Ausführung noch möglich sind.

Website: http://www.freiburg.de