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Selbstverständnis der Mathematik, allgemeines Vorgehen




    Vorlesung 14 (fertig)
  • Vorlesung 14 Selbstverständnis der Mathematik         
  • Beweisen
    • Links ist der 2300 Jahre alte Beweis des Euklid zum Kathetensatz, aufgeschrieben in einem arabischen Buch.
    • Darunter der Beweis des Winkelsummensatzes.
    • In Mathematik beginnt der Aufbau einer "Theorie" mit Definitionen und Axiomen. Alle weiteren Aussagen dieser Theorie werden dann vollständig bewiesen. Wenn das Beweisen nicht gelingt, heiß die Aussage "Vermutung". Mathematische Theorien sind nicht wiederlegbar. Wenn jemand die Axiome anders festlegen möchte, wird entweder bewiesen, dass beide Axiomsysteme äquivalent sind oder man hat eben eine andere Theorie. Die kann aber nirgends der ersten Theorie widersprechen. Sie bezieht sich auf etwas Anderes.
  • Stukturen suchen
    • Rechts ist ein Beipiel aus dem Thema "Figurierte Zahlen" dargestellt. Es geht darum, wie sich die Anzahl der Karos entwickelt, wenn man immer weiter macht. In diesem Bereich werden viele Vorschläge schon ab der Grundschulmathematik gemacht.
    • Die Algebra als mathematische Grundlagendisziplin beschäftigt sich ausdrücklich mit "algebraischen Stukuren". Diese haben Namen, die mit den Deutungen der Nichtmathematiker gar nichts zu tun haben: Halbgruppe, Gruppe, Halbring, Ring, Körper, Schiefkörper....
    • In Wissenschaft, Technik und Wirtschaft sind die Mathematiker vor allem wegen Ihrer Strukturierungs- und Generalisierungsfähigkeit gefragt.
  • Modelle bilden, einsetzen, püfen,...
    • Der Bezug zwischen Wirklichkeit und Modell gehört nicht zur eigentlichen mathematischen Theorie. Er ist durchaus heikel und muss in einem Kreislauf zwischen Modellieren, mathematische Durchfüren und Prüfen immer wieder infrage gestellt werden.
  • Freude haben an schönen Zusammenhängen
    Links ist der Goldene Schnitt am Lüneburger Wasserturm dargestellt.
    Aber es gibt auch sehr sehr viele innermathematische Schönheiten
Vorlesungen
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Krypto.
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Krypto.
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