Ziele und Aufgaben

Ziel ist eine stärkere Vernetzung von Forschungsaktivitäten an niedersächsischen Hochschulen in den Gesundheits- und Pflegewissenschaften und der aktive Kontaktaufbau zu Praxispartnern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens und zu interessierten Unternehmen, um nachhaltige Kooperationen und Projekte zu den fachbezogenen Themenstellungen zu initiieren.

 Das Netzwerk bündelt Kompetenzen, bringt sie zusammen, erarbeitet Schwerpunkte, fördert den Erfahrungsaustausch und stärkt die Partner um

  • gemeinsame Ressourcen zu nutzen
  • zusätzliche neue gemeinsame Ressourcen aufzubauen und somit
  • gegenseitige Synergieeffekte zwischen Gesundheits- und Pflegewissenschaften zu erzielen. 

Angestrebt wird eine Zusammenführung, Diskussion und Weiterentwicklung unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ausrichtungen und Ansätze der beteiligten Wissenschaften, um einen interdisziplinären und intersektoralen Forschungsansatz zu ermöglichen. In einem zweiten Schritt geht es aber vor allem  um die gemeinsame Entwicklung von anwendungsbezogenen Lösungsansätzen im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte.

Durch die Fusion der Fachhochschule Nordostniedersachsen mit der Universität Lüneburg ist die Koordination des Netzwerkes seit dem 01.01.2005 an der Universität angesiedelt.

Die Koordinationsstelle des Netzwerkes leistet folgende Beiträge:

  • Organisation von Treffen (ca. alle 3 Monate) und Tagungen.

Das Kennenlernen der KollegInnen und der PraxispartnerInnen untereinander soll ermöglicht werden. Forschungsschwerpunkte und Forschungsvorhaben im  Bereich der Gesundheits- und Pflegewissenschaften mit ihren Bezugsdisziplinen können ausgetauscht, aufeinander abgestimmt  oder auch gemeinsam geplant werden.

Die Aktivitäten werden von der Koordinationsstelle dokumentiert und koordiniert.

  • Planung und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte / -anträge

Sowohl bei Forschungsanträgen im Rahmen von AGIP als auch im Rahmen des BMBF/FHpofUnd - Forschungsprogramms geht der Trend weg von Einzelanträgen hin zu Forschungsverbünden. Zukünftig wird somit für die erfolgreiche Einwerbung von Forschungs-Drittmitteln nicht nur die „Antragskompetenz“ ausschlaggebend sein, sondern zusätzlich auch die „Verbundfähigkeit“. Diese Kompetenzen und Fähigkeiten werden durch die gemeinsame Arbeit im Netzwerk gestärkt.

Im Rahmen der Arbeitskreise verständigen sich die Netzwerkpartner auf einzelne zu bearbeitende Themenschwerpunkte. Diese Themen werden in den Arbeitskreisen kooperativ bearbeitet.

  • Herstellung und Verstärkung von Praxiskontakten

Zum Kontaktaufbau, bzw. zur Kontaktpflege mit Einrichtungen des Gesundheitswesens (z.B. Krankenhäuser, Pflegedienste, Arztpraxen, Verbände, Krankenkassen) und Unternehmen soll die Präsentation des Netzwerkes auf Tagungen und Kongressen beitragen. Vom Netzwerk werden zu diesem Zweck auch eigene Veranstaltungen (z.B. regionale Tagungen) organisiert und durchgeführt.

Hierüber werden weitere Kooperationsmöglichkeiten für zukünftige Forschungsprojekte angebahnt und ein verbesserter Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis ermöglicht. Dieses Vorgehen sichert eine optimierte Anwendung der Forschungsergebnisse.

Nach Ablauf der Netzwerkförderung durch das MWK wird eine Verstetigung der Zusammenarbeit über die finanzielle Förderung hinaus angestrebt. Dieses bedeutet im einzelnen:

  • die Arbeitskreise bestehen und arbeiten weiter
  • die Netzwerke sind stabil aufgebaut, erweiterbar und langfristig belastbar
  • es wird gemeinsam publiziert

Sind Sie an einem Forschungsschwerpunkt interessiert und suchen Partner aus dem Hochschulbereich oder aus der Praxis? Möchten sie Kontakte zu anderen Hochschulen oder Einrichtungen im Gesundheitswesen herstellen? Gern laden wir Sie zu unserem nächsten Treffen ein. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Kontakt: Katrin Reimers, (0 41 31) 67 77 - 9 63, reimers@uni.leuphana.de