Faktoren guter Netzwerkarbeit

„Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.“
— Konfuzius

Es sind die komplexen Strukturen, welche Netzwerkarbeit spannend und fruchtbar machen. Wenngleich auch die Individualität eines jeden Netzwerkes die Formulierung einer disziplinübergreifenden Netzwerkthese erschwert, so konnten dennoch Faktoren identifiziert werden, welche zu einer optimierten Netzwerkarbeit beitragen und die Basis für das Erreichen qualifizierter Ergebnisse bilden:

  • Das Ausloten gemeinsamer Arbeitsfelder ist die Voraussetzung für eine qualifizierte Netzwerkarbeit.
  • Gemeinsame Werte und Visionen ermöglichen eine klare Zielformulierung.
  • Die präzise Formulierung der Netzwerkziele sichert eine erfolgreiche Umsetzung.
  • Die Kompromissbereitschaft, das Engagement und die Akzeptanz der Netzwerkziele eines jeden Teilnehmers schaffen Vertrauen und somit die Basis für eine gute Netzwerkarbeit.
  • Ebenfalls Vertrauen schaffend sind klare Vereinbarungen und "Spielregeln".
  • Eine eindeutige Festelegung der Kommunikationsstrukturen und Netzwerkmaßnahmen sichern die Nachvollziehbarkeit der gemeinsamen Arbeit für alle Beteiligten.
  • Eine klare Aufteilung von Aufgaben und Kompetenzen sichert für jeden Netzwerkpartner die gleichen Rechte und Pflichten.
  • Jeder Netzwerkteilnehmer ist ein Experte. Ein barrierearmer Know-how Austausch ermöglicht den Teilnehmern zu lehren und zu lernen.
  • Ein hoher Grad an Heterogenität sichert ein breites Kompetenzspektrum.
  • Die kontinuierliche (Selbst-)Evaluierung der Netzwerkarbeit ermöglicht eine stetige Optimierung der Zusammenarbeit und trägt zur Sicherung der Ergebnisqualität bei.