Produktive Spannung.

Etwa 40 Gäste haben am 20. Mai gemeinsam mit uns über die Lebenswelt Leuphana, die nachhaltige Hochschule, diskutiert. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Stiftung Leben & Umwelt (Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen).

Eingeladen waren Dr. Maik Adomßent, Wissenschaftler am INFU, und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts. Schneidewind lobte die “produktive Spannung” in Lüneburg – hier werde aktiv sowohl von Seiten der Hochschulleitung als auch von Studierenden und Lehrenden das Thema Nachhaltigkeit aktiv vorangebracht. Kritisch andiskutiert wurde auch, ob das Konzept “nachhaltige Entwicklung” in seiner Idee verraten werde, wenn man es im Wettstreit um Profilbildung instrumentalisiert. Adomßent hob unter anderem hervor, dass die Einrichtung des Moduls “Wissenschaft trägt Verantwortung” im ersten Semester auch zum Ziel habe, dass bei den Studierenden für das weitere Studium “eine ethische Denkschleife für den Nachhaltigkeitsgedanken” verankert werde.

Dass Nachhaltigkeit verschiedene Assoziationen weckt, wurde bei der Ideensammlung zur nachhaltigen Hochschule deutlich. Von Ökostrom über Machtfragen (studentischer Vize-Präsident?), offenen Zugang zur Hochschule, mehr Zeit für Engagement bis hin zu einem werbefreien Campus und der Förderung studentischer Forschung waren viele Ideen vertreten. Diese Vorschläge werden wir nun diskutieren und in unser Papier “Auf dem Weg zur nachhaltigen Hochschule” einfließen lassen.
Eine Aufzeichnung der Veranstaltung findet ihr hier.




Mai 29th, 2010 at 21:22
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Juni 26th, 2010 at 17:08
[...] Mai moderierte ich eine Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige Hochschule“ an der Uni Lüneburg, im Rahmen der Campustour der Heinrich Böll Stiftung (HBS). Zu dieser waren [...]