6/07 2010

Auf zum „Big Jump“ – auf die große Bedeutung intakter Gewässer für Mensch und Natur macht am kommenden Sonntag, den 11. Juli 2010 zum wiederholten Male der Ilmenau-Flussbadetag aufmerksam!

Beitrag von: Mascha Kurenbach | gespeichert unter Allgemein, Bildung | Kommentieren

Bei sommerlichen Temperaturen ein besonderes Vergnügen: Der Sprung ins kühle Nass steht symbolisch für die enorme Bedeutung intakter Gewässer für Mensch und Natur!

Bei sommerlichen Temperaturen ein besonderes Vergnügen: Der Sprung ins kühle Nass steht symbolisch für die enorme Bedeutung intakter Gewässer für Mensch und Natur!

Derzeit finden wir uns als hochschulpolitische Gruppe durch unseren aktiven Auseinandersetzungsprozess mit der Ausgestaltung einer nachhaltigen Universitätskultur gleichzeitig in dem Diskurs um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen wieder und damit auch in der Diskussion über eine nachhaltige Entwicklung vor der eigenen Haustür – dem Einzugsgebiet der Ilmenau!

Ganz aktuell unterstreichen das von der UNO proklamierte „Internationale Jahr der biologischen Vielfalt“ und die noch bis zum Jahre 2015 andauernde „Dekade des Wassers“ die Bedeutung der Erreichung eines guten ökologischen Zustandes unserer Küstengewässer, Seen und Flüsse im Zuge der Wasserrahmenrichtlinie. So hat im Januar dieses Jahres die Umsetzungsphase des ersten Bewirtschaftungszyklus begonnen.

Als artenreichste Naturräume „leiden“ unsere Fließgewässer noch immer unter vorhandenen naturfernen Strukturen (Wehre, Begradigungen und Befestigungen), erhöhten Sand- und Stoffeinträgen durch eine intensive Landnutzung und die Einfuhr gebietsfremder Arten – hinzu kommen die noch nicht abschätzbaren Folgen durch den globalen Klimawandel! Das Bundesamt für Naturschutz kommt in seinem erstmals 2009 veröffentlichten Auenzustandsbericht zu dem Schluss, dass bereits zwei Drittel unserer Flussauen als Biodiversitäts-Hotspots durch die intensive Flächennutzung zerstört sind.

Und wie sieht es in der Ilmenau aus?

Zum einen fehlen einst heimische Arten wie Flussperlmuschel, Lachs, Meerforelle und Stint, viele Zuckmückenlarven zeigen ab Lüneburg eine zunehmende Gewässerbelastung an (Güteklasse II bis III)und die Umweltqualitätsziele für zwei Stoffe aus der Gruppe der Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) werden aktuell nicht eingehalten.

Dem Potenzial einer Umsetzung von Förderprogrammen stehen Probleme hinsichtlich der Finanzierung des Eigenanteils, einer fehlenden Akzeptanz und einem Datenmangel zu der aktuellen Gewässerbelastung gegenüber.

Auf der anderen Seite zeigen aktuelle Bestandserhebungen (zuletzt 2009), dass die FFH- und Rote Liste-Art Bachmuschel (Unio crassus/ Rückgang auf ein Zehntel des Bestandes in Mitteleuropa) zwischen Lüneburg und Bienenbüttel die mit Abstand höchste Populationsgröße in Niedersachsen aufweist – dies stellt eine besonders große Verantwortung dar, verbliebene Siedlungsareale wirksam vor Übersandung zu schützen!

Hierüber und über viele weitere Fragen können alle Flussschwimmer, Naturbegeisterte und solche, die es noch werden wollen am Sonntag, den 11. Juli 2010 anlässlich des internationalen Flussbadetages des European Rivers Networks ab 11 Uhr auf dem Gelände des Campingplatzes Melbeck mit dem Projektbüro „Lebendige Ilmenau“, örtlichen Umweltverbänden und Vereinen ins Gespräch kommen.

An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich auf die sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreuende Veranstaltung hinweisen unter dem Zeichen eines offenen Forums für einen umfassenden Ideen- und Informationsaustausch sowie auf das bunte Aktionsprogramm für Kinder, Musik und die kulinarischen Köstlichkeiten vor Ort.

Weitere Informationen lassen sich unter den folgenden URLs finden: www.lebendige-ilmenau.de und www.campingplatz-melbeck.de


6/05 2010

“Lebenswelt Leuphana” = “Nachhaltigkeit”? Nicht schon wieder!

Beitrag von: campus.grün Lüneburg | gespeichert unter Bildung, Campustour, Nachhaltige Hochschule, Termine | 1 Kommentar

Liebe Kommiliton_innen,

einige von euch mögen von dem Begriff genervt sein, andere sind von seiner Beliebigkeit auch begeistert.

Wir finden ihn gut und wollen ihn mit Leben füllen. Wie es sich gehört sollte jede Diskussion über Nachhaltigkeit von der eigenen Haustür beginnen – also dort, wo wir uns am meisten aufhalten, mitten in unserer “Lebenswelt Leuphana“ und stellen uns daher die Frage: “Wie gestalten wir unsere nachhaltige Hochschule?”

Unterstützen wird uns dabei am Donnerstag, 20. Mai 2010, ab 19.30 Uhr in Hörsaal 4 auf dem Campus Scharnhorststraße Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts und Autor des Buches „Nachhaltige Wissenschaft“. Er plädiert für einen Klimawandel im deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystem und meint: Hochschulen sollen mehr Mut und Fantasie wagen. Über seine Ideen, aber auch die Initiativen an der Universität Lüneburg diskutieren zunächst auf dem Podium:

  • Dr. Maik Adomßent, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umweltkommunikation (INFU)
  • campus.grün-Mitglied, Studierende_r an der Universität Lüneburg

Eine Einführung gibt Anna Saave (Sprecherin campus.grün Lüneburg) und moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Heilmann (Ex-AStA-Sprecher, Gründungsmitglied campus.grün Lüneburg).

Wir wollen uns fragen:

  • Wie lässt sich Nachhaltigkeit durch die Studierenden gestalten?
  • Wo bleibt Freiraum für Engagement und Partizipation?
  • Was soll ein Leitbild?
  • Fertig mit Leuphana-Bachelor? Deine Meinung?
  • „Nachhaltige Universität“? Wo gibt’s das?
  • Für einen Tag Uni-Präsident, was würdest du sofort ändern?
  • Engagement ohne CPs? Ohne mich!?
  • Wie „sustainable“ ist unsere Uni wirklich?
  • Partizipation bei Leistungsdruck und Zeitmangel? Geht das?
  • „Nachhaltigkeit“? Da gibts doch was von ratiopharm!

Kennst du diese Fragen? Hast du noch andere?
Dann komm zu unserer offenen Diskussion – und bring’ drei Freunde mit! (Falls du uns Fragen schon im Vorfeld zukommen lassen möchtest, freuen wir uns natürlich auch!)

Nach einer einführenden Runde bekommen die Zuhörer_innen die Gelegenheit den studentischen Platz einzunehmen und sich am Gespräch zu beteiligen. Wir freuen uns auf einen kritischen Dialog von Studierenden, Wissenschaftler_innen, Mitarbeiter_innen der Uni, sowie weiteren Interessierten!

Veranstaltetende sind campus.grün Lüneburg – die grüne Hochschulegruppe der Uni Lüneburg und die Stiftung Leben & Umwelt | Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen im Rahmen der Campustour 2010 „Wissen was wirkt“.

Weitere Infos erhaltet ihr auf der Campustour Homepage www.boell.de/campustour und auf dem Blog von Uwe Schneidewind nachhaltigewissenschaft.blog.de und auch auf dem Nachhaltigkeitsportal der Uni www.leuphana.de/nachhaltig


26/04 2010

neue ideen – starke hochschulen …

Beitrag von: Sebastian Heilmann | gespeichert unter Bildung, Campustour, Nachhaltige Hochschule | 1 Kommentar

… die Campustour “Wissen was wirkt” kommt nach Lüneburg, am 20.5. Wieso, weshalb, warum? Das kommt später – Termin vormerken – wird gut!


Auf unserem Blog veröffentlichen wir verschiedene Arten von Beiträgen. Unter dem Autorennamen “campus.grün Lüneburg” werden Beiträge verfasst, die die Meinung der gesamten Gruppe widerspiegeln. Unter anderen AutorInnen-Namen werden Einzelbeiträge verfasst, die die Meinung der Autorin/des Autors wiedergeben. Dazu gehört dieser Beitrag.


22/02 2010

Einmischung und Möglichkeiten.

Beitrag von: campus.grün Lüneburg | gespeichert unter Allgemein, Anti-Atom, Bildung, Klima, Konsum, Nachhaltige Hochschule, Politik in Lüneburg | 1 Kommentar

Seit einem Jahr gibt es die grüne Hochschulgruppe campus.grün Lüneburg – Zeit für eine kleine Bilanz und einen Ausblick.

Wer sind wir und was machen wir?

Wir sind Studierende an der Uni Lüneburg, die sich für grüne Politik interessieren. Kuwis, Uwis und Wisos haben sich hier zusammengefunden, um sich für eine nachhaltige Hochschule einzusetzen, politische Bildungsarbeit zu machen, miteinander zu diskutieren und sich einzumischen.

Unsere Themen bisher: Nachhaltigkeit auf dem Campus, soziale Bildungspolitik, Atompolitik und anderes.

Ganz konkret haben wir

… mit Sven Giegold und Jan Philipp Albrecht, die jetzt beide im Europaparlament sitzen, über die Idee des Green New Deal und die Rechte des Europaparlamentes auf gut besuchten Diskussionsveranstaltungen gesprochen.

… den Film „The Corporation“ gezeigt und eine kleine Weihnachtsgeschenkebörse organisiert

… gegen die Veranstaltung einer Schnitzelmeisterschaft in Lüneburg argumentiert

… mit Jochen Stay von .ausgestrahlt über die Atompolitik nach der Bundestagswahl gesprochen

637 Unterschriften für Ökostrom an der Uni Lüneburg gesammelt und diese dem Präsidenten übergeben

… bei der Großdemo im September in Berlin für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert

… zu Ostern auf das Problem Käfighaltung hingewiesen

… die DirektkandidatInnen aus dem Wahlkreis Lüneburg-Lüchow-Dannenberg zur Bundestagswahl nach ihren Vorhaben gefragt.

… uns im Rahmen der Bildungsstreikwelle kritisch mit den Folgen des Bologna-Prozesses in der deutschen Hochschullandschaft auseinandergesetzt und dazu eine Stellungnahme verfasst

Es gibt noch viel mehr zu tun. Studis an der Uni für grüne Themen begeistern, die Mensa dazu drängen keine gefährdete Fischarten anzubieten. Den Datenschutz an unserer Uni kritisch unter die Lupe zu nehmen. Politik in Lüneburg kritisch begleiten. Für den Atomausstieg mobilisieren. Für das Studierendenparlament kandidieren. Was fällt euch noch ein?

Wir brauchen Nachwuchs!

Einige von uns sind am Ende ihres Studiums angelangt und jetzt seid ihr gefragt. Wie wollen wir die Hochschule gestalten? Kommt zu unserem nächsten Treffen am 1. März, 18 Uhr ins PONS am Stint und macht mit!
Per Mail erreicht ihr uns über campus.gruen @ uni-lueneburg.de. „Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben“, hat Heinrich Böll gesagt. Recht hatte er.


21/02 2010

Campus Tour 2010 – Mitmachen erwünscht!

Beitrag von: Sebastian Heilmann | gespeichert unter Bildung, Campustour, Nachhaltige Hochschule | 1 Kommentar

Das Leben und Lernen an den bundesdeutschen Hochschulen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Verschulte Lernprozesse mit hohen zeitlichen Anforderungen und enger
fachlicher Orientierung stellen hohe Leistungsansprüche sowohl an Studierende wie auch an Lehrkräfte. Selbstorganisiertes Lernen und Freiräume für Experimente gehören der Vergangenheit
an. Ein enger Stundenplan grenzt darüber hinaus auch den Raum für politisches Interesse und gesellschaftliches Engagement sowohl innerhalb wie außerhalb der Hochschule erheblich ein.
Die Strukturen an den Unis und Fachhochschulen verfestigen sich immer weiter. Studierende bangen um ihre Zukunftsperspektiven, weil sie nicht das lernen, was sie im Anschluss an das Studium brauchen. Hochschulen hinken möglicherweise hinter einer gesellschaftlichen Entwicklung hinterher, die sich längst mit anderen existenziellen Fragen beschäftigen muss.
Klimakrise, Weltwirtschaft, Nachhaltigkeit und Demografischer Wandel, Geschlechtergerechtigkeit und Wertediskussion, was bedeutet dies alles für das Selbstverständnis von Hochschulen, die Zukunft von Gesellschaft und Lehre sowie die Weichenstellung durch die Politik?

Das alles könnten Themen sein, mit denen wir uns bei der „Campus Tour 2010 – Wissen, was wirkt!“ beschäftigen. die Heinrich-Böll-Stiftung wird, in Kooperation mit den grün-alternativen Hochschulgruppen zum zweiten Mal eine solche Tour quer durch die Republik durchführen und zwar unter dem Rahmenthema “Neue Leitbilder für Hochschulen“. (vgl. letztjährige Tour: www.boell.de/campustour)

Johanna, Anna und ich finden diese Idee ganz spannend und laden euch alle herzlich dazu ein mit uns darüber zu diskutieren, welche Hochschule wir wollen/brauchen? Wir wollen eine kleine Veranstaltungsreihe mit euch machen, in der es möglich sein wird abseits des täglichen Studienstresses darüber nachzudenken und Ideen zu sammeln, wie wir Studierende uns eine gute Hochschule vorstellen und was sich, um dies zu ermöglichen, alles ändern müsste, insb. an unserer Uni natürlich. Eine erste Ideensammlung stellen wir euch hier als PDF zur Verfügung stellen.

Treffen: Montag, den 22.02.2010 um 19 Uhr im 1. OG des Gebäude 9 auf dem Campus und freuen uns auf viele neue und bekannte Gesichter!

Auf unserem Blog veröffentlichen wir verschiedene Arten von Beiträgen. Unter dem Autorennamen “campus.grün Lüneburg” werden Beiträge verfasst, die die Meinung der gesamten Gruppe widerspiegeln. Unter anderen AutorInnen-Namen werden Einzelbeiträge verfasst, die die Meinung der Autorin/des Autors wiedergeben. Dazu gehört dieser Beitrag.


24/11 2009

Das Chaos in der deutschen Hochschullandschaft und eine Bilanz der Bologna-Reform – oder – wird die erkenntnisorientierte Hochschule in Zukunft abgeschafft?

Beitrag von: Mascha Kurenbach | gespeichert unter Allgemein, Bildung, Nachhaltige Hochschule | 2 Kommentare

„Der einzige Wettbewerb, der an Hochschulen sinnvoll ist und über die Jahrhunderte gepflegt und kultiviert wurde, ist der Wettstreit der Ideen, und der folgt nicht marktwirtschaftlichen Prinzipien. Er findet nicht gegen- sondern miteinander statt und befruchtet die Forschung aller Beteiligten (…).“(S.26)

CampusGrün hat sich bereits am Montag mit den Demonstranten und Kritikern des derzeitigen Bildungsstreikes solidarisiert. Dieses Zitat entstammt nun einem wissenschaftlich fundierten (!) und sehr lesenswerten Essay, das ein Studierender der Christian-Albrechts- Universität Kiel verfasst hat und das zur Reflexion der Bildungsauffassung einlädt, die hinter dem mittlerweile zehn Jahre andauernden Bologna-Prozess steht.

Interessanterweise wurde diese Auffassung nie öffentlich diskutiert! Auch scheinen die Reformer bisher zu keinem Zeitpunkt ernsthaft auf die Einwände der Studierenden selbst eingegangen zu sein! Zudem wird kritisch auf das Scheitern proklamierter Zielsetzungen eingegangen.

Innovation kommt nicht auf Kommando und lässt sich nicht normieren, dafür brauchten wir Denkfreiräume! Im schlimmsten Fall kann die Institution Universität durch die Übernahme einer spezifischen Funktionsrationalität aus einem anderen gesellschaftlichen Teilsystem (Wirtschaft) ihre Distanz zur gesamten Gesellschaft verlieren und damit ihre Kritikfähigkeit!

Das provokante Essay beleuchtet die Gefahr eines zu einer Transaktion verkommenden Studiums und eines im engen Korsett der BA-Studiengänge irrelevanten Erkenntnisgewinnes. Wie soll das Verhältnis von Bildung und Ausbildung in Zukunft gestaltet werden?

An dieser Stelle muss ein gesellschaftlicher Dialog unter Einbeziehung aller betroffenen Akteure ansetzen. Denn letztlich ist die Frage „Was ist eine Universität?“ zentral für deren Organisation und Ausgestaltung. Da es fragwürdig erscheint, wie viel eine gut gebildete Minderheit von Wortführern und eine Masse Halbinformierter bewegen können, müssen Studierende als Ernst zu nehmende Akteure an den Nachverhandlungen der Reform im Frühjahr 2010 Hintergründe kennen und Positionen begründen können….

Wer für Auseinandersetzungen im Zuge des bundes- und europaweiten Bildungsstreikes eine Informationsgrundlage sucht, kann den Volltext des Essays unter der folgenden URL finden: http://www.slideshare.net/unibrennt/bachelor-of-arsch (Über das Scheitern des Bologna-Prozesses und die ihm innewohnende Problematik)


18/11 2009

Bildung, die wir meinen.

Beitrag von: campus.grün Lüneburg | gespeichert unter Allgemein, Bildung, Nachhaltige Hochschule | Kommentieren

Seit diesem Montag ist im Rahmen eines bundes- und europaweiten Bildungsstreiks auch an der Universität Lüneburg ein Hörsaal besetzt. campus.grün Lüneburg solidarisiert sich mit den DemonstrantInnen.

Bildung ist keine Ware, Studierende sind keine KundInnen an Universitäten. Der Ökonomisierung von Bildung muss ein Ende gesetzt werden. Studiengebühren behindern die soziale Mobilität und müssen abgeschafft werden. Die Ausstattung der Universitäten ist über ein gerechtes Steuersystem zu finanzieren.

Die Bologna-Reform muss reformiert werden! Studierenden müssen mehr Freiräume bei der Erreichung ihres individuellen Studienziels gegeben werden. Es muss neben der Erfüllung curricularer Vorgaben genug Freiräume für Selbstentfaltung, studentisches Engagement und Mitbestimmung geben.

Jede und jeder Einzelne muss Zugang zu gleichen Bildungs- und Selbstverwirklichungschancen haben. Dazu gehört auch, dass für jedeN Bachelor ein Master-Studienplatz angeboten wird.