17/12 2014

Wochenendseminar 16. bis 18. Januar 2015 “Hochschule- und dann? Wege von der Hochschule in den Beruf”

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Bedingungsloses Grundeinkommen
Inklusion
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Gender

All das sind Dinge, die dich interessieren? Dann bist du herzlich eingeladen zu dem Wochenendseminar “Hochschule – und dann? Wege von der Hochschule in den Beruf” von campus.grün Lüneburg. In einem schnuckeligen alten Bauernhaus in Dannenberg an der Elbe wollen wir uns gemeinsam mit euch und zwei Expert_innen in drei Workshops mit den oben genannten Themen auseinandersetzen.

Das Ganze findet von Freitag, 16.01.15, bis Sonntag, 18.01.15, statt. Die Anreise erfolgt auf eigene Faust, für alle aus Lüneburg können wir einen gemeinsamen Treffpunkt organisieren.
Für die Verpflegung ist auch gesorgt, ihr müsst lediglich einen Eigenkostenanteil von 15€ tragen.
Anmelden könnt ihr euch unter campus.gruen@leuphana.de. Dann senden wir euch alle weiteren Infos zu.


17/12 2014

Wahlergebnis 2014

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Die Hochschulwahl Anfang Dezember für die Legislaturperiode 2015 ist vorbei und das endgültige Wahlergebnis ist da!

Wir konnten unsere beiden Sitze im StuPa erhalten und gratulieren Sophie und Berit zur Wahl!

Die Sitzverteilung des 10. Studierenden-Parlaments der Universität sieht so aus:

campus.grün: 2 Sitze

QuattroFAK: 5 Sitze

Bildung wählen!: 5 Sitze

Die LISTE: 2 Sitze

DieLinke.SDS: 1 Sitz

Juso-HSG: 1 Sitz

RCDS: 1 Sitz

Das ausführliche Wahlergebnis könnt Ihr hier finden.

 

Im Senat haben wir mit  “Demokratisches Bündnis-QuattroFAK, Juso-HSG, campus.grün,DieLinke.SDS” wieder zwei der drei studentischen Plätze bekommen. Herzlichen Glückwunsch an Kristina und Kevin!

Das genaue Ergebnis inklusive der Fakultätsräte ist hier zu finden.

 

Wir freuen uns auf eine interessante und konstruktive Amtszeit 2015!


1/12 2014

Senat 2014 “Demokratisches Bündnis”

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Neben unserer Kandidatur für das StuPa treten wir auch für den Senat an. Dafür haben wir uns mit QuattroFAK, der Juso-Hochschulgruppe und DerLinke.SDS zum “Demokratischen Bündnis zusammengeschlossen.

Auf unserer Liste stehen dieses Jahr 99 Kandidat*innen aus allen Fakultäten und Fachrichtungen.

Unser Wahlprogramm könnt Ihr hier finden.

Die Kernpunkte des Wahlprogramms sind:

Qualität des Studiums
  • Anschlussfähigkeit der Studiengänge verbessern
  • mehr Masterplätze, passende Masterstudiengänge für alle Bachelor-Absolvent_innen
  • höheres Niveau im Komplementärstudium und Leuphana-Semester und wirkliche Interdisziplinarität
  • geringere Prüfungsdichte & weniger Notendruck
  • Module ohne Benotung – in einigen Modulen, bspw. im Leuphana-Semester, sind Noten völlig unnötig
  • flexiblere Credit-Anzahlen pro Modul, um die Stundenzahl pro Modul an den Bedarf anzupassen
  • bessere Einbindung vom Lehramt in das Leuphana-Studienmodell
  • GHR 300 im Lehramt sinnvoll umsetzen!
  • mehr Wahlfreiheit in allen Studiengängen, u.a. auch im Master-Komplementär
  • mehr Wahlfreiheit außerdem bei: Fachtiefe oder Interdisziplinarität, Prüfungsformen, Sprachniveaus und Sprachangeboten
  • uneingeschränkte Wiederholbarkeit statt 3-Versuchs-Regel
  • KEINE Anwesenheitspflicht in jeglicher Form
  • verbesserte Lehrevaluation, die auch zur Umsetzung von Vorschlägen führt
  • bessere Beteiligung der Studierenden an der Planung der Startwoche
  • Startwoche entzerren, um Uni und Stadt besser kennenlernen zu können
Demokratische & Nachhaltige Hochschule
  • Mehr Mitsprache für Studierende in den Gremien
  • Transparenz aller Gremien und Prozesse
  • eine Zivilklausel, die militärische Forschung ausschließt
  • tatsächliche Nachhaltigkeit, nein zu Greenwashing
  • konstruktiv-kritischer Umgang mit der Hochschulentwicklung
Übergreifende Forderungen
  • bessere Finanzierung aller Unis
  • Verbesserung der Beschäftigungsverhältnisse von wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, Hilfskräften und Lehrbeauftragten
  • Personalvertretung für SHKs
  • Gebührenfreie Bildung
  • Verbesserung der Wohnraumsituation
  • eine wirkliche BAföG-Reform, die an der Lebensrealität der Studierenden orientiert ist

 

1. bis 3. Dezember Liste 1 “campus.grün” ins StuPa und Liste 1 “Demokratische Bündnis” in den Senat wählen!

 

 


25/11 2014

Wahlprogramm 2014

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Wir sind eine unabhängige, grün-alternative Hochschulgruppe, die zur Wahl des Studierendenparlaments antritt. Zum Ziel haben wir die Förderung der politischen Bildung der Studierenden durch Schulungs-, Bildungs- und Informationsarbeit. Wir wollen ein offenes Forum für grüne und grün-alternative (Hochschul-)Politik bereitstellen und in der studentischen und akademischen Selbstverwaltung mitarbeiten. Gemeinsam wollen wir an der Gestaltung einer nachhaltigen Universität mitwirken.

Reden können viele – wir wollen handeln!

Im Folgenden findet ihr unser Wahlprogramm, welches sich in die drei Punkte Leuphana, Über die Leuphana hinaus und Allgemeine Grundsätze aufteilt.

Leuphana
Stärkere Tauschkultur
Zur Förderung der Nachhaltigkeit durch Suffizienz an unserer Hochschule engagieren wir uns für eine stärkere Tauschkultur.
Warum muss es immer das Neuste sein? Viele Dinge erfüllen auch gebraucht ihren Zweck. Auf der Hochschulebene umfasst dies z.B. Skripte, die jedes Jahr gleich sind oder Kittel, die nur für wenige Semester gebraucht werden. Wir fordern daher einen verstärkten Austausch dieser!
Auch darüber hinaus sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden. Wir stehen deshalb auch für eine stärkere Bekanntmachung und Verbesserung der Zwiebel, des Umsonstladens in der Uni.

Mensa
Wir sind der Meinung, dass die Mensa beim Einkauf ihrer Zutaten ein größeres Augenmerk auf saisonale, regionale und artgerecht produzierte Lebensmittel legen sollte. Alle verkauften Speisen in der Bio-Mensa sollten auch tatsächlich biologisch angebaut worden sein (Salatbar). Herkunft und Inhaltsstoffe gilt es unserer Meinung nach z.B. in Form eines Aushangs ausführlich kenntlich zu machen. Wir setzen uns für eine weitere Bewerbung der Vorteile der Bio-Mensa gegenüber der konventionellen ein und fordern eine vollwertige vegane Mahlzeit an jedem Tag der Woche sowie in der vorlesungsfreien Zeit! Nicht umgehbare Lebensmittelreste sollten nicht im Müll landen, sondern anderen zu Gute kommen (z.B. Tafel).

Startwoche
Es ist uns ein Anliegen, die Startwoche sinnvoller und studierendenfreundlicher zu gestalten und die Studierenden bei der Planung mit einzubeziehen. Die Startwoche sollte Raum für das Kennenlernen der Uni und der Stadt bieten, sowie über die verschiedenen Internetplattformen (mystudy, moodle, qis) informieren. Auch die Einbindung eines ersten Projekts halten wir für sinnvoll, allerdings nicht unter Zeit- und Konkurrenzdruck, da dies weder die Kreativität, noch eine gute Stimmung fördert.
Wir fordern eine Startwoche für neue Studierende und nicht als Prestige-Projekt für die Uni! (Daher unterstützen wir die Forderungen und das Positionspapier einiger Erstsemester.)

Gleichberechtigung der Geschlechter
Gleichberechtigung sollte in der Universität stärker umgesetzt werden. Dazu gehört es, dass mehr Professorinnen berufen werden, in Fragebögen nicht nur die Optionen “weiblich”/”männlich” angekreuzt werden können und Sexismus in jeglicher Form entgegengetreten wird.
Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist zwar formal in den Richtlinien der Universität verankert, doch an der praktischen Umsetzung fehlt es oft. Wir fordern eine weitere Sensibilisierung für das Thema, z.B. durch Aktionen wie “gesellschaft.macht.geschlecht.” Gremien sollten nach Möglichkeit nach Geschlechtern ausgeglichen besetzt sein und der Weg für Frauen in die Wissenschaft leichter werden.

Umbenennung Studentenwerk
Im Sinne der Gleichberechtigung fordern wir eine Umbenennung des Studentenwerks in “Studierendenwerk”. Im Wort “Studenten” sind für uns nur Männer enthalten; mit dem Wort “Studierende” ist jedes Geschlecht eingeschlossen. Deshalb fordern wir diese Umbenennung- deutschlandweit.

Selbstbestimmung im Studium
Wir unterstützen ein selbstbestimmteres Studium und sprechen uns gegen die Anwesenheitspflicht aus. Wir befürworten eine Aufzeichnung von Vorlesungen als Podcasts, die anschließend online z.B. über mystudy zugänglich sind. Des Weiteren wünschen wir uns eine flexiblere Modulwahl. Es muss von Anfang an klar gemacht werden, dass der Regelstudienplan nur ein Vorschlag ist und sich eine Nichteinhaltung nicht negativ auf den Studienerfolg auswirkt. Außerdem muss bekannt werden, dass die Regelstudienzeit nicht das oberste Ziel sein muss.

Studentische Selbstverwaltung
Wir fordern mehr Raum für studentische Selbstverwaltung und kulturellen Austausch. Einerseits muss der Raum physisch zur Verfügung gestellt werden, so dass alle Initiativen Platz auf dem Campus haben können. Andererseits muss das geleistete Engagement, das fast ausnahmslos gemeinnützig orientiert ist, gewürdigt werden und Platz zur Darstellung finden!

Viertelparität in akademischen Gremien
Bürger_innen sind erst dann mündig, wenn Lebensbereiche demokratisch organisiert sind. Schulen, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen müssen deswegen demokratische Verwaltungs- und Entscheidungsstrukturen besitzen. Für universitäre Einrichtungen heißt das konkret, dass die Mitbestimmung der Studierenden durch eine Viertelparität in Gremien wie dem Senat sichergestellt werden muss, also die gleichmäßige Aufteilung der Sitze auf die vier universitären Gruppen (Professor_innen, Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und technisch-administrative Mitarbeiter_innen). Durch eine Stimmenmehrheit der Professor_innen, welche momentan das Meinungsbild dominiert, ist eine demokratische Mitbestimmung der drei anderen Gruppen nicht mehr möglich. Jede der Gruppen hat das Recht, mitzubestimmen. Deswegen muss auch jede der Gruppen ein Viertel der Stimmen haben.

Markt der Möglichkeiten
Unserer Meinung nach sollte der Markt der Möglichkeiten an mehreren Terminen angeboten werden, um so allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich zu informieren.

Studentischer Wohnraum
Wir wollen die Wohnungssituation der Studierenden verbessern, indem Initiativen wie z.B. Zukunfts(t)räume vermehrt beworben werden. Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass Wohnen bezahlbar bleibt!

Zentralgebäude
Wir fordern die Offenlegung aller Unterlagen und allen voran der Finanzierung. Weiterhin müssen im Gebäude Räume für Studierende zur freien Verfügung gestellt werden. Die Uni gehört zu einem Großteil den Studis! Dabei setzen wir uns für einen transparenten Dialog ein, denn nur mit einer offenen Kommunikationskultur kann gesichert sein, dass die besten Entscheidungen getroffen werden.

Geld sauber anlegen
Auch im Finanzsektor gibt es für jede_n die Möglichkeit nachhaltig zu handeln. Die GLS-Bank beispielsweise legt das Geld ihrer Kund_innen nachhaltig und nach Kund_inneninteresse an. Um einen größeren Anreiz für Studierende zu schaffen, dahin zu wechseln, machen wir uns dafür stark, dass es einen Geldautomaten dieser Bank auf dem Campus gibt. Weiterhin wollen wir ausloten, wie ein Wechsel der Universität zu der GLS-Bank umzusetzen ist und diesen dann vorantreiben.

Guter und nachhaltiger Verkehr
In Lüneburg fährt es sich in der Regel am Besten mit dem Fahrrad. Daher wollen wir uns für dieses Verkehrsmittel stark machen und fordern mehr StadtRAD-Stationen, einen besseren Ausbau der Wegenetze und die Überdachung der Fahrradständer auf dem Campus. Neben dem Fahrrad sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel eine nachhaltige Möglichkeit, sich fortzubewegen. Abends müssen mehr Busse fahren oder alternativ die Fahrt mit Anruf-Sammel-Mobilen für junge Menschen günstiger gestaltet sein und mehr beworben werden.
Die von unserem Präsidenten angekündigte Errichtung von Autoschranken am Campus befürworten wir, werden die Umsetzung kritisch begleiten und Transparenz einfordern. Langfristig setzen wir uns für einen autofreien Campus ein.
Auch die Fahrt zur Uni sollte mit einem nachhaltigen Transportmittel erfolgen.

Mülltrennung
Wir setzen uns für eine Trennung von Papier-, Rest-, Plastik- und Glasmüll auf dem gesamten Campus ein, da Mülltrennung ein guter und wichtiger Schritt für eine nachhaltige Uni ist. Dafür müssen ausreichend Müllstationen eingerichtet werden, die jeweils alle vier Behälter haben. Außerdem soll es sichtbare, separate Kisten für die Sammlung von Pfandflaschen geben.

Café 9
Das Café 9 (bzw. ein anderer Anbieter an dessen Stelle) muss nachhaltiger gestaltet werden. Wir möchten eine größere Auswahl an fair gehandelten und ökologischen Produkten erzielen, sowie die Einschränkung des Gebrauchs von Einweg-Geschirr. Auch müssen die Preise auf die Möglichkeiten der Studierenden abgestimmt werden. Vor allem die in großer Zahl benutzen Pappbecher müssen weniger werden, denn sie sind ökologisch absolut nicht vertretbar.

Über die Leuphana hinaus

Numerus clausus abschaffen – Aufnahmeverfahren ändern
Die momentane Regelung des numerus clausus richtet sich nicht nach den Anforderungen der Studiengänge. Unserer Meinung nach sollten soziales Engagement, Studienmotivation und vorherige Ausbildungen miteinberechnet werden, da Abiturschnitte vergleichsweise wenig aussagen durch Unterschiede zwischen Bundesländern, Lehrer_innen und Schulen. Dieses Konzept wird an der Leuphana bereits eingesetzt, sollte langfristig jedoch auch auf Landesebene durchgesetzt werden.

BAföG verbessern
Um ein selbstbestimmtes Studium möglich zu machen, fordern wir eine längere Zahlung des BAföG-Satzes. Außerdem sollte das BAföG auch bei Studiengangswechseln weiter gezahlt werden.
Abschaffung der Langzeitstudiengebühren
Wir fordern, dass niemand Studiengebühren zahlen muss, egal wie lange sie oder er studiert. Nur so ist garantiert, dass jede Person unabhängig vom Einkommen der Eltern und von Lebensumständen so lange studieren kann, wie sie möchte. Wir finden es hinderlich, einen künstlichen Druck im Studium durch Gebühren zu erzeugen.

Öffnung der Masterstudiengänge
Jede_r Studierende, die_der ein Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen hat, sollte das Recht auf einen Masterplatz haben. Eine pauschalisierte Vorgabe zur Zulassung zu einem Masterstudium wie die Mindestabschlussnote von 2,5 im Bachelor lehnen wir ab. Die Sinnhaftigkeit des politischen Hintergrunds, Studierende so zu einem direkten Einstieg in ein Berufsleben zu bewegen, ist anzuzweifeln, und nimmt Studierenden die Freiheit selbst über ihre eigene berufliche Zukunft zu bestimmen. Stattdessen müssen hierfür die Rahmenbedingungen zu einem erfolgreichen Berufsanfang ohne Masterabschluss verbessert werden. Folglich sollte die Anzahl der Masterplätze an niedersächsischen und bundesdeutschen Universitäten ausgebaut werden.

Kooperationsverbot abschaffen
Das Kooperationsverbot untersagt eine Finanzierung der Hochschulen durch den Bund. Um aber auch in Zukunft ein vielfältiges Studienangebot mit guter Lehre gewährleisten zu können, fordern wir, das Kooperationsverbot abzuschaffen!

Zivilklausel
Universitäten stehen in der Verantwortung, zu Lösungen von gesellschaftlichen Problemen beizutragen. Forschung an Universitäten darf nicht zu Rüstungszwecken genutzt werden, da diese gesellschaftliche Probleme fördern und sie nicht lösen. Wir fordern daher eine Wiederaufnahme der Zivilklausel in das Niedersächsische Hochschulgesetz.

Allgemeine Grundsätze

Gleichstellung und Gleichberechtigung

Alle Personen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft, ihrer Religion und etwaigen körperlichen Beeinträchtigungen sollen die gleichen Rechte und Möglichkeiten innerhalb unserer Gesellschaft haben.

Dies ist leider auch heute noch nicht der Regelfall. Dagegen wehren wir uns entschieden und sehen uns in der Pflicht, diese Ungerechtigkeit aufzuheben. Als Initiative pflegen wir deshalb eine offene Atmosphäre und fördern Gleichstellung, z.B. durch Quoten.

Gleichzeitig sollte jeder Mensch das Recht haben, sich nicht an bestehende Rollenbilder anzupassen, sondern als Individuum sein eigenes selbstbestimmtes Leben zu führen.

Niemand darf aufgrund von Sexualität oder Gender(un)zugehörigkeit diskriminiert werden. Wir wollen Vorbild für eine offene Gesellschaft sein und setzen uns gegen Homophobie und jede andere Art von Diskriminierung ein.

Nachhaltiger und bewusster Konsum
Um eine Generationengerechtigkeit sicherzustellen, müssen wir als Gesellschaft unseren Konsum reduzieren und die Gesetzmäßigkeiten des alltäglichen Konsumierens an zukünftige Bedürfnisse anpassen. Dafür ist es elementar, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Relevanz dieses Themas zu schaffen und die Realisierbarkeit aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang sollen Produktalternativen aufgezeigt und beworben werden.

Umweltschutz & Tierrechte
Obwohl das Thema Umweltschutz heutzutage allgegenwärtig ist, kann noch weit mehr unternommen werden, um einen ökologisch verantwortungsvollen Umgang mit der Erde sicherzustellen. Dazu gehört für uns nicht nur die Bekämpfung offensichtlicher Missstände, wie steigende Treibhausgasemissionen, Ausbeutung fossiler Brennstoffe und Artensterben, sondern auch ein nachhaltiger Umgang mit Mensch, Tier und Erde im Privaten. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Tiere nicht mehr als “Sachen” betrachtet, sondern als Lebewesen respektiert werden und entsprechende Rechte erhalten.

Bildung
Deutschland als demokratisches, industrialisiertes Land besitzt nur eine einzige große, dafür umso wichtigere Ressource: Bildung. Damit verbunden sind: Wissen, Kreativität, Erfindungsreichtum. Ohne gebildete Bürger_innen kann unser Staat nicht funktionieren. Wir fordern deshalb eine bessere Bildung für alle! Bildung muss ein politischer Schwerpunkt sein. Weiterhin darf eine universitäre Ausbildung nicht vom Einkommen oder den elterlichen Abschlüssen, dem Geburtsort oder anderen Faktoren abhängen. Bildung muss jeder Person zugänglich sein.

Bürgerrechte und Datenschutz
In einer Demokratie ist es von elementarer Bedeutung, dass Bürger_innen frei leben und ihre Privatsphäre unter strengem Schutz steht. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instant-Messaging Programme wie Whatsapp stellen durch die massenhafte Datenspeicherung einen großen Einschnitt dar, können aber keinesfalls als Begründung herhalten, weshalb das Recht auf Datenschutz zum Beispiel auf staatlicher Ebene nicht mehr beachtet werden muss. Das großflächige Ausspionieren der eigenen oder fremder Bürger_innen ist niemals zu rechtfertigen. Jede_r einzelne_r Bürger_in sollte ihr_sein Recht vehement einfordern. Wir wollen das Bewusstsein der Universitätsgemeinschaft schärfen und so eine Gesellschaft unterstützen, die ein ausgeprägtes Rechts- und in dem Zusammenhang Datenbewusstsein innehat.

Antifaschismus
Auch heutzutage gibt es Menschen, die rassistisches Gedankengut in unserer Gesellschaft verbreiten. Dabei sind offen rassistische Äußerungen und Handlungen genauso verwerflich wie subtiler Alltagsrassismus. Wir stellen uns klar gegen nationalsozialistische Gruppierungen und unterstützen antifaschistische Aktionen und Bewegungen.

Universität im Austausch mit der Gesellschaft
Um die Leistungen und Ideen unserer Studierenden nicht nur in Universitätskreisen zu präsentieren, setzen wir uns für die Verbreitung studentischer Kultur in öffentlichen Räumen ein. Wir möchten eine offene Universität, die keine isolierten elitären Kreise bildet, sondern Raum für Ideen und gemeinsame Projekte bietet.

 


21/07 2014

Neuer campus.grün-Vorstand

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Bei der letzten campus.grün Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Wir gratulieren Susanna und Berit zur Wahl als Sprecherinnen und Sarah zur Wahl als Finanzbeauftragte! Außerdem danken wir dem alten Vorstand Imke und Hannah für ihre hervorragende Arbeit.


15/07 2014

Gründung des campus grün Landesverbands

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Am Sonntag, den 13.07.14 trafen wir uns mit Campusgrün Hannover, der grünen Hochschulgruppe Osnabrück und Interessierten der Universität Braunschweig, um den „campus grün Niedersachsen-Landesverband für grüne und grün-alternative Hochschulgruppen“ zu gründen. Dabei beschlossen wir unsere Satzung und diskutierten unsere Position zur Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes. Wir wollen mehr studentische Mitbestimmung  an Hochschulen und gleiche Chancen für alle, z.B. durch eine Öffnung der Hochschule für Studierende des dritten Bildungswegs und genügend passende Masterstudienplätze. Wir kämpfen auch für ein gleichwertiges Ansehen von Universität und Fachhochschule in der Gesellschaft.

Darüber hinaus wählten wir unseren Vorstand, bestehend aus Berit aus Lüneburg, Jannis aus Hannover (Sprecher*innen) und Lara aus Osnabrück (Koordinatorin).


25/05 2014

Aktion gegen das Freihandelsabkommen

Beitrag von: Campusgrün | gespeichert unter Europa, TTIP | 2 Kommentare
Letzten Donnerstag waren wir in der Lüneburger Innenstadt, um auf das Freihandelsabkommen, das momentan zwischen den USA und der EU verhandelt wird, aufmerksam zu machen. Um das zu erreichen, haben wir Straßentheater gespielt. Und siehe da - viele Menschen blieben stehen, fragten nach, und einige ließen sich auf Gespräche ein.Wir hoffen, einige Menschen auf das Thema aufmerksam gemacht zu haben.
Für die, die uns verpasst haben:
http://www.youtube.com/watch?v=Ljxv-yFBPQ8

Mit dabei war die Grüne Jugend Lüneburg und der Sprecher der Grünen Jugend auf Bundesebene, Felix Banaszak.


15/05 2014

Freier Handel auf Kosten der Verbraucher_innen? Eine kritische Betrachtung von TTIP mit Miriam Staudte

Beitrag von: Campusgrün | gespeichert unter Bildung, Europa, TTIP | Kommentieren

Am Donnerstag, den 08.05., durften wir Miriam Staudte zu einem Vortrag zum Thema TTIP (Transatlantic Trade and Investement Partnership) begrüßen. Miriam Staudte ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion und Sprecherin für Verbraucherschutz. Im Rahmen des Veranstaltungsmonats M.a.y Vote anlässlich der Europa- und Kommunalwahlen informierte Miriam Staudte uns über den Hintergrund und die Bedingungen der Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den USA. Sie deutete auch auf  die großen Gefahren hin, die insbesondere in den Bereichen Verbraucher- und Umweltschutz durch Absenkung bestehender Standards bestehe.

Im Anschluss an den Vortrag beteiligten sich viele der ca. fünfzig Zuschauer_innen teils leidenschaftlich an einer für beide Seiten bereichernden Diskussion.

Campus.grün dankt Miriam Staudte noch einmal ganz herzlich für ihren Besuch an der Universität Lüneburg und eine gelungene Veranstaltung.

Hier die Petition gegen TTIP, dort sind auch weitere Informationen zu finden. Informiert und wehrt euch!

https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/


7/05 2014

Bericht aus dem StuPa – 07.05.14

Beitrag von: Campusgrün | gespeichert unter Hochschulpolitik | Kommentieren

Die StuPa-Sitzung fand dieses Mal gemeinsam mit der AStA-Sitzung statt.

Die AStA-Sprecher_innen berichteten über das Treffen mit Gesine Schwan, Mitglied des Stiftungsrates unserer Uni und bekannt durch ihre Kandidatur als Bundespräsidentin. Die Atmosphäre sei sehr freundlich und konstruktiv gewesen und Gesine Schwan wolle sich dafür einsetzen, dass wir als Studierendenschaft eine Teilnahmemöglichkeit im Stiftungsrat bekommen und so der Kontakt zur Studierendenschaft hergestellt und verbessert wird.

Zu den Themen Zentralgebäude und RPO wird es nächste Woche Mittwoch (14.05.) nach der Infoveranstaltung des Präsidiums (14:00 Uhr, HS 3) eine studentische Vollversammlung geben.

Zu dem wichtigen und uns schon länger begleitenden Thema Zivilklausel wird es nun eine Arbeitsgemeinschaft geben. Wir rufen euch alle auf, euch dort zu beteiligen!

Leider wurde unser listenübergreifender Antrag (Campus.Grün, QuattroFak, Linke.SDS, JuSos) für einen ordentlichen zweiwöchigen Sitzungsturnus mit der sehr knappen Mehrheit von 9:8 abgelehnt. Somit gehen wir weiterhin von Sitzungen aus, die weit über erträgliche Zeiten hinausgehen und dadurch Ehrenamtliche von einem Engagement im StuPa abhalten. Bemerkenswert ist hierbei, dass zum Ende der StuPa-Sitzung aus den Listen „Leuphana gemeinsam gestalten“ und „Bildung wählen“, genau die Listen, die zuvor gegen den Antrag argumentierten, nicht mehr genügend Stimmberechtigte anwesend waren um ihr Mandat zu erfüllen.

Über unseren Antrag „Transparenz zur Einrichtung des Zentralgebäudes“ gab es erfreulicherweise eine angemessen lange Debatte. Wir können nicht nachvollziehen, weshalb die Forderung an das Präsidium, der Hochschulöffentlichkeit die Einrichtungskosten offenzulegen, durch Mitglieder von LGG als undiplomatisch und als Vertrauensbruch gewertet wurde. Gerade durch die Offenlegung könnte ein falscher Eindruck in der Studierendenschaft durch die eventuell einseitige Presseberichterstattung verhindert werden. Schlussendlich konnte sich das Studierendenparlament ohne Gegenstimmen und mit zwei Enthaltungen für folgende Formulierung entschließen:

Bezugnehmend auf die Informationsveranstaltung am 14.05. bittet das Studierendenparlament das Präsidium die Einrichtungskosten des neuen Zentralgebäudes schnellstmöglich schriftlich und hochschulöffentlich darzulegen und die Höhe der einzelnen Posten nachvollziehbar zu begründen.

In diesem, aber auch im generellen Kontext, fordert das Studierendenparlament das Präsidium zu einem verantwortungsvollen und verhältnismäßigen Umgang mit den ihm zustehenden Geldern auf.

Unser Antrag wurde somit inhaltlich übernommen, was wir sehr begrüßen.

Generell würden wir uns freuen, wenn in StuPa-Sitzungen des öfteren genauer zugehört würde, da es sehr frustrierend ist, Argumente häufig wiederholen zu müssen.

Über Anregungen und Bemerkungen durch euch freuen wir uns wie immer sehr, schreibt uns einfach oder sprecht uns an.

 

Zum Schluss noch ein Veranstaltungshinweis: Morgen um 18 Uhr, HS 4 besucht uns Miriam Staudte, um mit uns allen über das Freihandelsabkommen zu diskutieren. Kommt in Scharen!


9/03 2014

Grüße aus Göttingen

Beitrag von: Campusgrün | gespeichert unter Hochschulpolitik | Kommentieren

Wir sind gerade bei der Bundesmitgliederversammlung von Campus.Grün und freuen uns über die vielen unterschiedlichen Berichte aus den vielen grün-alternativen Hochschulgruppen des Landes.