19:00 Uhr, Campus, Hörsaal 4
Eröffnungsvortrag mit Dr. Andeas Heinecke
“Mythos und Realität von Social Entrepreneurship”
Die Auftaktveranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Hörsaal 4 mit einem öffentlichen Vortrag von Dr. Andreas Heinecke, dem Gründer vom „Dialog im Dunkeln“. In seinem Vortrag diskutiert der Hamburger Social Entrepreneur das Spannungsfeld zwischen Mythos und Realität von Social Entrepreneurship.
20:00 Uhr, Campus, Hörsaal 4
Podiumsdiskussion: Social Entrepreneurship als Herausforderung für die universitäre Bildung von morgen
mit Dr. Andreas Heinecke, Sarah Kociok, Prof. Johanna Mair und Präsident Prof. (HSG) Sascha Spoun. Moderiert von Prof. Markus Beckmann
Die anschließende Podiumsdiskussion mit Lüneburger Studierenden, Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana und Prof. Johanna Mair bringt dann unterschiedliche Perspektiven in den Dialog. Welche Chancen und Herausforderungen werfen sozialunternehmerische (R)Evolutionäre für die universitäre Bildung auf? Wie gehen Universitäten in anderen Ländern mit diesem Thema um? Welchen Platz kann Social Entrepreneurship in Bologna-Zeiten einnehmen? Und wie positioniert sich die Leuphana Universität Lüneburg?
21:00 Uhr, Campus
Empfang und Ausklang
Dr. Andreas Heinecke – eine kurze Vorstellung
Dr. Andreas Heinecke ist 1955 geboren und ist von Berufung Social Entrepreneur. Er hat eine Ausstellung geschaffen: Dialog im Dunkeln. Mit dieser integriert er blinde Menschen in das Leben der Sehenden. Die interaktive Ausstellung ist komplett im Dunkeln angelegt. Die Besucher werden ins Schwarze eingetaucht, indem sie von Blinden geführt werden und dabei lernen, neu zu sehen. Es findet ein Rollentausch statt. Auf diese Weise wird ein Anschub gegeben, damit die Menschen über ihr Leben nachdenken und es mehr zu schätzen lernen. Anders als im sonstigen Leben stehen die Behinderten mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen im Vordergrund. Die Begegnung schafft Respekt und Bewunderung, macht die Überwindung von Vorurteilen und Ängsten möglich und gibt benachteiligten Menschen wieder einen Platz in der Gesellschaft. Blinde und Schwerbehinderte leiten und verwalten die Ausstellung, so bekommen diese Menschen gut angesehene Arbeit. Mittlerweile hat Dr. Andreas Heinecke Dialog im Dunkeln auch ins Ausland gebracht. Mehr als 6 Millionen Besucher in 30 Ländern haben Dialog im Dunkeln besucht, 6000 blinde Menschen sind bisher dort beschäftigt gewesen. Am Hauptstandort Hamburg sind 40 Prozent erfolgreich in die Wirtschaft weitervermittelt worden. Dr. Andreas Heinecke ist fortgeschrittener Social Entrepreneur und allererster Ashoka Fellow. Er wurde 2007 von der Schwab Foundation als Global Fellow ausgezeichnet.


