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	<title>AnSCHub 2010</title>
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	<description>Leuphana Universität Lüneburg</description>
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		<title>Kreativwerkstatt mit Heldenrat</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 13:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlene Lindecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Engagieren ja &#8211; aber was für ein Problem will ich mit welcher Lösung angehen? Kreativ sein ist nicht immer einfach. Daher boten Tom Leppert und Matthias Zimbrich vom Heldenrat e.V. einen Workshop an, in dem genau diese Herausforderung adressiert wurde.
Mit einer kleinen Aufwärmphase begannen die Teilnehmenden sich mit der Technik des „brain writings“ vertraut zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Engagieren ja &#8211; aber was für ein Problem will ich mit welcher Lösung angehen? Kreativ sein ist nicht immer einfach. Daher boten Tom Leppert und Matthias Zimbrich vom Heldenrat e.V. einen Workshop an, in dem genau diese Herausforderung adressiert wurde.</p>
<p>Mit einer kleinen Aufwärmphase begannen die Teilnehmenden sich mit der Technik des „brain writings“ vertraut zu machen.  Beim Brain Writing werden neue Ideen durch Assoziationen entwickelt. Auf diese Art sammelten die Teilnehmenden eine Vielzahl möglicher Ideen und stimmten anschließend ab, welche sie weiter verfeinern wollen.</p>
<p>Innerhalb von 3 Stunden entwickelten die Teilnehmenden das Projekt „Lebenskompass“, welches SchülerInnen helfen soll, besser über Möglichkeiten der beruflichen Zukunft informiert zu werden, um so für sich klarere Entscheidungen treffen zu können.</p>
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		<title>Prof. Johanna Mair (IESE, Barcelona):  Innovation on dual frontiers – How social entrepreneurs kick start change</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlene Lindecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn ihrer Präsentation greift Prof. Mair, die momentan sehr moderne These auf „Social Entrepreneurship is trendy!“. Immer öfter gelangt der Begriff „Social Entrepreneurship“, laut Professor Mair in Zeitschriften und Magazine. Menschen wie US-Präsident Barack Obama ließ ein neues Ministerium? für soziale Innovationen einrichten und Muhammad Yunus, der für die Vergabe von Mikrokrediten an Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn ihrer Präsentation greift Prof. Mair, die momentan sehr moderne These auf „Social Entrepreneurship is trendy!“. Immer öfter gelangt der Begriff „Social Entrepreneurship“, laut Professor Mair in Zeitschriften und Magazine. Menschen wie US-Präsident Barack Obama ließ ein neues Ministerium? für soziale Innovationen einrichten und Muhammad Yunus, der für die Vergabe von Mikrokrediten an Menschen ohne Einkommenssicherheiten den Friedensnobelpreis erhielt, tragen mit Ihren Handlungen zur Popularität des Begriffs bei. Universitäten, die beginnen sich für das Thema zu interessieren und Länder wie Italien, England und Japan die Gesetzte einführen, um Social Entrepreneuren legale Möglichkeiten zur Umsetzung ihrer Projekte zu geben sind ein weiterer Beleg für die Aktualität des Themas.</p>
<p>Nach Prof. Mair agieren Social Entrepreneure in zwei Handlungsfeldern:</p>
<p>1.	Andauernde menschliche Bedürfnisse, die auf Grund von fehlenden Produkten, Dienstleistungen oder Institutionen bestehen</p>
<p>2.	Bedürfnisse, die auf Grund menschlichen Handelns sowohl als legitime Handlung, wie z.B. Umweltverschmutzung und Klimaveränderung, als auch als ungesetzliche Handlungen, wie z.B. Kinderarbeit, neu entstanden sind</p>
<p>Um das Handeln von Social Entrepreneuren genauer zu erläutern, greift die Vortragende auf drei Praxisbeispiele zurück (The Institute for One World Health (IOWH); Sekem, Egypt  und Waste Concern, Bangladesch) und präsentiert jeweils das Problem, die Innovation, sowie die Mission der Organisation.</p>
<p>Im nächsten Schritt stellt sie drei Mechanismen dar, die Social Entrepreneure nutzen, um sozialen Wandel zu erzeugen:</p>
<p>1.	Sie stellen in Frage, was als erwiesen angesehen wird.</p>
<p>2.	Sie etablieren einen Machbarkeitsnachweis.</p>
<p>3.	Sie inspirieren und fördern soziale Bewegungen.</p>
<p>Wie diese Mechanismen in der Praxis Anwendung finden verdeutlicht Prof. Mair anhand der oben genannten Organisationen.</p>
<p>Abschließend definiert die Referentin Social Entrepreneurship als „a unique opportunity to combine perspectives and leverage knowledge for researchers and practitioners!“ und motiviert Ihre Zuhörer mit „It’s up to you!“ dafür zu sorgen, dass es  in Zukunft noch mehr Social Entrepreneure gibt.</p>
<p>Johanna Mair ist Professorin für strategisches Management an der IESE Business School in Barcelona und forscht seit vielen Jahren zu Social Entrepreneurship. Sie studierte in Wien, Bologna, Verona und Fontainebleau Management und Internationale Beziehungen. Für ihre Forschungen im Bereich Social Entrepreneurship hat Johanna Mair weltweit Auszeichnungen erhalten. Johanna Mair ist Mitglied im World Economic Forum und berät internationale Unternehmen und Institutionen wie die Weltbank im Bereich Innovation.</p>
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		<title>Lüneburg ist Fairliebt!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlene Lindecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Norian Schneider berichtet vom Workshop „faire Mode“ mit Labelgründer Mathias Ahrberg
Problemhorizonte und Chancen der nachhaltigen Modeproduktion vorstellen und mit Studierenden diskutieren, das war Ziel des AnSCHub Workshops „faire Mode“ mit Mathias Ahrberg. Gemeinsam entwickelten sie das Produkt „underwhere?“, Norian Schneider, studentischer Moderator der kreativen Runde erklärt uns im Folgenden warum.
Im Workshop „faire Mode“ mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Norian Schneider berichtet vom Workshop „faire Mode“ mit Labelgründer Mathias Ahrberg</p>
<p>Problemhorizonte und Chancen der nachhaltigen Modeproduktion vorstellen und mit Studierenden diskutieren, das war Ziel des AnSCHub Workshops „faire Mode“ mit Mathias Ahrberg. Gemeinsam entwickelten sie das Produkt „underwhere?“, Norian Schneider, studentischer Moderator der kreativen Runde erklärt uns im Folgenden warum.</p>
<p>Im Workshop „faire Mode“ mit dem Gründer des Hamburger Modelabels „Fairliebt“ wurden zunächst Problemhorizonte der nachhaltigen Modeproduktion, aber auch ihre Chancen und Vorteile in einer Mischung aus Vortrag und offenem Gespräch behandelt. Im Fokus standen die Konfliktlinien zwischen fairen und ökologischen Produktion im Verhältnis zum unternehmerischen Handeln. Der Diskurs stellte heraus, dass die Nutzung von Bio-Baumwolle ein T-Shirt noch nicht grün macht. Auch Produktionsschritte wie das Färben mit umweltfreundlichen entscheide darüber ob ein T-Shirt umweltschädlich und sozial sei und dass diese Mehrkosten immer eine nicht zu missachtende Herausforderung für den Unternehmer darstellen.</p>
<p>Auf dem Grundlagenwissen des Vortrags, entwarfen die Teilnehmer zur Veranschaulichung die nachhaltig orientierte virtuelle Textilmarke „underwhere?“, die sich auf die Produktion von „casual but colourful Underwear“ für Jedermann spezialisieren möchte und besonderen Wert auf die Aspekte „Fairtrade“, Ökologische Produkiton“ sowie die Herkunft der Ware legt. Der letzte Punkt sollte auch als Anknüpfungspunkt des fiktiven Marketings dienen. Potenzielle Kunden sollen sich demnach durch die transparente Kommunikation der Herkunft und des Projekts selbst mit „underwhere?“ identifizieren und somit eine sichere Marktposition stärken.</p>
<p>Die aktive Transferleistung in das Praxisbeispiel diente allen Teilnehmern als kleiner Praxiseinblick in die Welt eines nachhaltig orientierten Modelabels und dessen daily business.</p>
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		<title>Viva con Agua goes Uni Lüneburg?!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlene Lindecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Dozierende, Kulturschaffende und Mitglieder der Zelle Lüneburg diskutieren über  eine thematische Eingliederung der Trinkwasserinitiative an der Leuphana Universität.
Viva con Agua versteht sich als offenes Netzwerk und definiert sich als All-Profit-Organisation. In Lüneburg sind derzeit knapp 30 Studierende ehrenamtlich für die Trinkwasserinitiative aktiv. Welche Vor- und Nachteile könnte ein potenzielles Seminarangebot mit Themenschwerpunkt auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dozierende, Kulturschaffende und Mitglieder der Zelle Lüneburg diskutieren über  eine thematische Eingliederung der Trinkwasserinitiative an der Leuphana Universität.</p>
<p>Viva con Agua versteht sich als offenes Netzwerk und definiert sich als All-Profit-Organisation. In Lüneburg sind derzeit knapp 30 Studierende ehrenamtlich für die Trinkwasserinitiative aktiv. Welche Vor- und Nachteile könnte ein potenzielles Seminarangebot mit Themenschwerpunkt auf die Aktivitäten von Viva con Agua mit sich bringen und was können Studierende sich davon versprechen? Das diskutierten Michael Fritz (Mitbegründer Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.), Lüneburger Vertreter der Organisation und Kulturschaffende im Rahmen der AnSCHub Konferenz. Ein Ergebnissprotokoll der Zelle Lüneburg:</p>
<p>Die Trinkwasserinitiative Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. ist im Rahmen der Lüneburger Zellenaktivitäten (VcA Dependance Lüneburg) bereits seit Oktober 2010 aktiv am SCHub Dialog an der Leuphana Universität beteiligt. Im Rahmen der AnSCHub Konferenz initiierte die Zelle Lüneburg gemeinsam mit Mitbegründer Michael Fritz einen offenen Diskurs über die Idee einer möglichen Seminarintegration der Organisationsaktivitäten. Neben Teilnehmern aus Studium und Lehre waren die Kulturschaffenden und engen Viva von Agua Partner Axel Bornbusch und Thore Debor (beide Dozenten an der Leuphana und Mitglieder des lunatic e.V. sowie des FCKW  Netzwerkes in Lüneburg) geladen.</p>
<p>Im Rahmen des Workshops tauschten sich Teilnehmer und Vertreter der Organisation beispielsweise über Chancen, Risiken und Erwartungen an ein solches Seminar aus. Neben der Rolle und möglichen Bedeutung der universitären Aktivitäten in einer Kleinstadt wie Lüneburg wurde über eine sinnvolle Vernetzung der Seminarinhalte mit den durch die Lüneburger Dependance initiieren Aktivitäten gesprochen. Im Dialog mit wissenschaftlichen Mitarbeitern des CSM der Leuphana und den vertretenen Dozenten wurde ein Kanon an möglichen wissenschaftlichen Ansätzen für ein mögliches Viva con Agua Seminar entwickelt. Studierende erhielten so im Rahmen der AnSCHub Konferenz die seltene Chance der direkten Mitgestaltung an konkreten Seminarinhalten und des eigenes Studiums.</p>
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		<title>Zeige Wirkung mit betterplace</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 11:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlene Lindecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Workshop mit Susanna Krüger, von betterplace lab – dem gerade gegründeten Think Tank von betterplace.org – haben die Teilnehmer Strategien zur Evaluation von sozialen Projekten kennengelernt. Am konkreten Beispiel der studentischen Initiative Amikeco haben die Studierende die verschiedenen Schritte zur Erfolgsbemessung exemplarisch durchgeführt. Amikeco wurde im März 2010 gegründet und kümmert sich seitdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Workshop mit Susanna Krüger, von betterplace lab – dem gerade gegründeten Think Tank von betterplace.org – haben die Teilnehmer Strategien zur Evaluation von sozialen Projekten kennengelernt. Am konkreten Beispiel der studentischen Initiative Amikeco haben die Studierende die verschiedenen Schritte zur Erfolgsbemessung exemplarisch durchgeführt. Amikeco wurde im März 2010 gegründet und kümmert sich seitdem um geduldete Migranten in Lüneburg. Durch den begrenzten Teilnehmerkreis wurde eine effektive Arbeitsatmosphäre geschaffen, die einen intensiven Diskussionsaustausch ermöglicht hat. Interessante Ergebnisse wurden festgestellt und Lösungswege, vor allem dank der Beratung durch Susanna Krüger, aufgezeigt.</p>
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		<title>Erfolgreiche Konferenz zu Social Entrepreneurship</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anschub 2010</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sozialunternehmer Heinecke kam jetzt mit Studierenden, Wissenschaftlern und anderen Social Entrepreneurship-Vorreitern zur Konferenz „AnSCHub 2010: Social Entrepreneurship“ auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, Social Business in Wissenschaft, Lehre, Praxis und Gesellschaft voranzutreiben. Organisiert wurden die Dialogtage von der Plattform Social Change Hub (SCHub) der Leuphana in Zusammenarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sozialunternehmer Heinecke kam jetzt mit Studierenden, Wissenschaftlern und anderen Social Entrepreneurship-Vorreitern zur Konferenz „AnSCHub 2010: Social Entrepreneurship“ auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, Social Business in Wissenschaft, Lehre, Praxis und Gesellschaft voranzutreiben. Organisiert wurden die Dialogtage von der Plattform Social Change Hub (SCHub) der Leuphana in Zusammenarbeit mit Studierenden des Seminars „AnSCHub 2010“. Kooperationspartner war die Non-Profit-Organisation „Ashoka Deutschland“ – die erste und größte Förderorganisation von Social Entrepreneurship weltweit.</p>
<p>Auch Heinecke, 2006 von der Harvard Business School mit dem Deutschen Unternehmer Preis ausgezeichnet, ist ein sogenannter „Ashoka-Fellow“. Den Gedanken des nachhaltigen und sozialen Unternehmertums treibt er seit knapp 20 Jahren voran. „Social Entrepreneurship ist keine neue Bewegung. Aber es muss noch mehr passieren, um den Gedanken von Social Business weitaus mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Täglich sterben 40.000 Kinder an Hunger, eine Milliarde Menschen sind obdachlos. Was muss noch passieren? In der Umsetzung muss dringend mehr gemacht werden“, appellierte Heinecke in seinem Vortrag „Mythos und Realität von Social Entrepreneurship“ an die Zuhörer. Problematisch sei, dass „es keinen Kapitalmarkt gibt, der Social Entrepreneurship-Projekte regelt“, so Heinecke. Der Profi weiß: „Als Social Entrepreneur braucht man Durchhaltevermögen.“ Dennoch könne jeder Mensch einen Beitrag leisten, sei er auch noch so marginal. „Ein solcher Gedanke ist im sozialen Unternehmertum besonders wichtig.“ Gleichzeitig warnt er vor einer Idealisierung des Social-Entrepreneurship-Gedankens. Eine solche Bewegung bedeute „kreative Zerstörung“.</p>
<p>Prof. Johanna Mair von der IESE Business School Barcelona ist ebenfalls Expertin auf dem Gebiet Social Entrepreneurship. Sie sprach zum Thema „Innovation on dual frontiers – How social entrepreneurs kickstart change“. Auch Mair ist überzeugt: „Die Inhalte von Social Entrepreneurship müssen noch mehr im Mainstream verankert werden. Das Ziel ist jedoch nicht, alle Studierende zu Sozialunternehmern zu machen. Wichtig ist, das Phänomen zu vermitteln.“</p>
<p>Neben Diskussionen hatten die Konferenzteilnehmer die Möglichkeit in Workshops praktische Erfahrungen zu sammeln. In Zusammenarbeit mit Tom Leppert (Heldenrat – Beratung für soziale Bewegungen) entwickelten Studierende kreative Ideen für eigene soziale Projekte, während Ashoka-Fellow Murat Vural (Chancenwerk) neue Ansätze zur Integration diskutierte. In einer Werkstatt von Mathias Ahrberg (Fairliebt) entwickelten die Studierenden nachhaltige Unterwäsche, die sie „Underwhere“ nannten. Michael Fritz diskutierte mit seinen Workshopteilnehmern eine mögliche Kooperation von Viva con Agua mit der Leuphana Universität Lüneburg. Und Susanna Krüger (betterplace lab) bewertete den bisherigen Erfolg der studentischen Initiative Amikeco und erarbeitete in der Gruppe Strategien, wie man das Projekt weiter ausbauen kann.</p>
<p>Der Begriff „Social Entrepreneurship“ bezeichnet den Ansatz, auf unternehmerische Weise innovative Lösungen für wichtige gesellschaftliche Anliegen zu suchen, pragmatisch weiterzuentwickeln und langfristig umzusetzen. Die Dialogtage „AnSCHub 2010“ thematisierten diesen Ansatz im Rahmen des interaktiven Veranstaltungsangebotes der Plattform „Social Change Hub“ (SCHub). Unter der Leitung von Juniorprofessor Dr. Markus Beckmann hat SCHub es sich zur Aufgabe gemacht, studentisches Engagement zu fördern, junge Menschen bei eigenen Projektideen zu unterstützen und sie mit Verantwortlichen aus sozialunternehmerischen Organisationen zu vernetzen. Beckmann lehrt seit November 2009 in Lüneburg. Mit der seiner Ernennung hatte die Leuphana als deutschlandweit erste Universität das Thema Social Entrepreneurship mit einer eigenständigen Professur besetzt.</p>
<p>Für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist Prof. Dr. Markus Beckmann im Mai in Berlin mit dem „Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik“ ausgezeichnet worden.</p>
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		</item>
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		<title>Dialogtage zu sozialem Unternehmertuman der Leuphana</title>
		<link>http://www2.leuphana.de/anschub2010/2010/06/02/dialogtage-zu-sozialem-unternehmertum-an-der-leuphana/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 22:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anschub 2010</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[LÜNEBURG. Vom 2. bis 4. Juni 2010 finden an der Leuphana Universität Lüneburg die offenen Dialogtage „AnSCHub 2010“ statt. Hochkarätige Wissenschaftler, Vertreter studentischer Initiativen und Praktiker aus dem sozialen Unternehmertum werden dazu auf dem Campus der Leuphana erwartet. Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema Social Entrepreneurship in die öffentliche Diskussion zu bringen. In Podiumsdiskussionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LÜNEBURG. Vom 2. bis 4. Juni 2010 finden an der Leuphana Universität Lüneburg die offenen Dialogtage „AnSCHub 2010“ statt. Hochkarätige Wissenschaftler, Vertreter studentischer Initiativen und Praktiker aus dem sozialen Unternehmertum werden dazu auf dem Campus der Leuphana erwartet. Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema Social Entrepreneurship in die öffentliche Diskussion zu bringen. In Podiumsdiskussionen und Workshops wollen die Teilnehmer Spektrum und Potential von Social Entrepreneurship untersuchen.</p>
<p>Zu den renommierten Mitwirkenden aus Wissenschaft und Praxis zählen neben Prof. Johanna Mair (IESE Barcelona) und Dr. Andreas Heinecke (Gründer des Hamburger Dialogs im Dunkeln) auch Tom Leppert (HELDENRAT e.V.), Murat Vural (IBFS), Mathias Ahrberg (FAIRLIEBT!), Michael Fritz (VIVA CON AGUA DE ST. PAULI) und Susanna Krüger (BETTERPLACE.org). Kooperationspartner der Veran- staltung ist Ashoka, die erste und größte Förderorganisation von Social Entrepreneurship weltweit.</p>
<p>Der Begriff „Social Entrepreneurship“ bezeichnet den Ansatz, auf unterneh- merische Weise innovative Lösungen für wichtige gesellschaftliche Anliegen zu suchen, pragmatisch weiterzuentwickeln und langfristig umzusetzen. Die Dialogtage „AnSCHub 2010“ thematisieren diesen Ansatz im Rahmen des interaktiven Veranstaltungsangebotes der Plattform „Social Change Hub“ (SCHub). Unter der Leitung von Juniorprofessur Dr. Markus Beckmann hat SCHub es sich zur Aufgabe gemacht, studentisches Engagement zu fördern, junge Menschen bei eigenen Projektideen zu unterstützen und sie mit Entscheidern aus gemeinnützigen Organisationen zu vernetzen. Die Dialogtage der AnSCHub Konferenz sollen den Social Entrepreneurship-Gedanken in Wissenschaft, Lehre und Praxis voranbringen und die interaktive Ausrichtung der Plattform unterstreichen.</p>
<p>Das Programm der dreitägigen Konferenz richtet sich nicht nur an Studierende und Wissenschaftler. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.</p>
<p><span id="more-759"></span></p>
<p>Das aktuelle Programm der AnSCHub Konferenz ist zu finden unter: www.anschub2010.de</p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Henning Zühlsdorff<br />
Pressesprecher Leuphana<br />
Universität Lüneburg<br />
Fon 04131.677-1007<br />
Fax 04131.677-1090<br />
henning.zuehlsdorff@leuphana.de<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Downloads</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://anschub2010.de/wp-content/uploads/2010/06/PM-AnSCHub.pdf">Pressemitteilung vom 27.05.2010</a> [PDF]</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prof. Christian SeelosMontag, 31. Mai, 18:00 Uhr, HS 4</title>
		<link>http://www2.leuphana.de/anschub2010/2010/05/26/christian-seelos/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Beckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[International Guest Lecture
mit Prof. Christian Seelos (IESE, Barcelona)
Montag, 31. Mai, 18h im Hörsaal 4 (Leuphana Campus) 
Als Vorveranstaltung zur Konferenz AnSCHub 2010 lädt der Social Change Hub der Leuphana Universität Lüneburg zu einer englischsprachigen Gastvorlesung zum Thema:
&#8220;Corporate Strategy and Market Creation in the Context of Deep Poverty&#8221;
Zur englischsprachigen Vorlesung mit anschließender Diskussion sind alle Interessierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>International Guest Lecture<br />
<strong>mit Prof. Christian Seelos (IESE, Barcelona)</strong></h2>
<p><strong>Montag, 31. Mai, 18h im Hörsaal 4 (Leuphana Campus) </strong></p>
<p>Als Vorveranstaltung zur Konferenz AnSCHub 2010 lädt der Social Change Hub der Leuphana Universität Lüneburg zu einer englischsprachigen Gastvorlesung zum Thema:</p>
<h4>&#8220;Corporate Strategy and Market Creation in the Context of Deep Poverty&#8221;</h4>
<p>Zur englischsprachigen Vorlesung mit anschließender Diskussion sind alle Interessierten herzlich eingeladen.</p>
<h2>Über den Vortrag</h2>
<p style="text-align: justify;">Recent research on business models that target the ‘Bottom of the Pyramid’ (BOP), the vast untapped potential market made up of the world’s poorest people, has emphasized the need for multinationals to radically change their approach and to fundamentally rethink every step in their supply chains. Companies are advised to build new resources and capabilities, to implement multiple strategies concomitantly, and to partner with multiple constituencies that often have different strategic objectives. The lecture discusses that the complexities and potential costs involved in these recommendations constitute severe hurdles to executive decision making and to realizing the financial returns that would justify such investments.</p>
<p style="text-align: justify;">The lecture discusses a strategic perspective based on observation and analysis of two successful, alternative BOP models. The strategic framework developed here is complementary to current recommendations and scales down many of the implementation hurdles. The cases demonstrate how companies can leverage their existing corporate capabilities to provide scale to proven and already existing organizations at the BOP. Also, the lectures focuses on how this approach can provide a platform for building a commercial enterprise that creates necessary financial returns. In terms of methodology, the lecture’s analysis is grounded in and reflects important insights from business strategy research, in particular the resource based view (RBV) and recent work on strategic alliances. The unique context of these business models characterized by deep and widespread poverty expands the students understanding of how strategic factors can be configured to create value.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Über Christian Seelos</h2>
<div id="attachment_494" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://anschub2010.de/wp-content/uploads/2010/05/Prof-Seelos2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-494 " title="Prof Seelos2" src="http://anschub2010.de/wp-content/uploads/2010/05/Prof-Seelos2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Christian Seelos</p></div>
<p style="text-align: justify;">Christian Seelos ist  Direktor der IESE „Platform for Strategy and Sustainability“. In seiner Lehre an der IESE und anderen renommierten Business Schools in Europa, Afrika und den USA unterrichtet er in den Bereichen International Business, Global Strategic Management, Nachhaltige Entwicklung, Social Entrepreneurship und über innovative Geschäftsmodelle für soziale und ökologische Veränderung. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere jenen Fragen, die sich an der Schnittstelle zwischen Unternehmensstrategie und der globalen Nachhaltigkeitsagenda ergeben, und reicht damit über Themen wie Klimawandel, Wasserverknappung, Armut oder vernachlässigte Krankheiten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Seine Lehre und Forschung wurden bereits auf vielerlei Weise gewürdigt. So ehrte die Strategic Management Society beispielsweise die Leistungen von Christian Seelos 2007 mit dem „Best Paper for Practice Implications Award“. Dass er seine exzellenten Forschungsergebnisse auch öffentlich verständlich kommunizieren kann, dokumentiert zudem der „Gold Prize“ des IFC-Financial Times-Wettbewerbs. In dieser hochkompetitiven und renommierten Ausschreibung setzte sich Christian Seelos in einer gemeinsamen Publikation mit Professor Johanna Mair im Jahr 2008 gegen 750 Bewerbungen aus 90 Ländern durch.</p>
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